Die Wolfengarde
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Thema: Die Wolfengarde

  1. #1
    Mitglied Avatar von Greifka
    Registriert seit
    Oct 2005
    Ort
    Hexenmeister

    Standard Die Wolfengarde

    Nun Fremder so tauche ein in eine Geschichte die so alt ist wie der Kampf der drei Reiche und fasse den Mut und schließe dich uns an.........

    ........Und so kam eines Tages ein junger Mann in ein kleines Dorf welches von großen Seen umgeben war und nahe bei einer großen Stadt lag. Dieses Dorf trät den Namen Vasudheim und die Stadt ist Jordheim.
    Sie gleicht einer Festung und liegt in der Nähe der Grenzgebiete, wo die umherziehenden Banden ihre gefürchteten Schlachten austragen.

    Der junge Mann ist noch sehr unerfahren und vorsichtig geht er über den großen Platz in Vasudheim. Neugierig blickt er umher. Da fällt sein Auge auf mich, und mit langsamen Schritten schreitet er heran. Ich war gerade damit beschäftigt meine Rüstung beim Schmied in Reparatur zu geben und wollte in das Wirtshaus auf einen Krug Met schlendern.


    Da kam er heran und fragte schüchtern: "Entschuldigt werter Herr, ich bin neu hier kenne mich noch nicht so gut aus. Ich hörte von sogenannten Gilden die großartige Schlachten bestreiten und möchte gerne einer beitreten. Könnt ihr mir sagen wo ich eine solche Gilde finde?"

    Ich blickte ihn aufmerksam an. Seine Stimme klang tief und doch klar. Er war muskulös und ausdauernd. Seine Augen leuchteten vor Neugier und ihnen entging nichts. Er war ein Nordmann, doch er war sich seiner Abstammung noch nicht bewußt.

    Ich antwortete ihm ebenso freundlich wie er fragte: "Willkommen in Vasudheim junger Herr. Ihr sucht eine Gilde? Hm. Welchen Beruf habt ihr denn, und sucht ihr eine besondere Gilde? Eine des Handwerks oder des Kampfes? Und was habt ihr auf euren Reisen schon erlebt?"

    Er blickte erschrocken auf. "Einen Beruf? Ich half mein ganzes Leben meinen Eltern die Felder zu bestellen. Eine Gilde von Handwerkern? Meine Reisen??"

    "Nun denn junger Herr so laßt mich euch ein paar Tips mit auf den Weg geben."

    In diesem Augenblick preschten einige Reiter heran, sprangen ab und gingen in verschiedene Richtungen. Sie waren alle von unterschiedlichen Rassen doch trug jeder die gleichen Farben und Zeichen auf seiner Kleidung. Sie trugen ihre Rüstungen in tiefem Schwarz, nur die Handschuhe und Stiefel hatten das tiefe Rot das dem Blut eines Drachen glich. Ihr Umhang war fast wie Gold und er trug das Wappen des Wolfes. Obwohl sie nicht viele waren strahlten sie doch die Entschlossenheit aus es mit einer ganzen Horde von Drakulvs oder mit einer Armee aus Hibernia oder Albion aufzunehmen.

    Auch der Junge wich erschrocken zurück als sie an ihm vorbeikamen und fragte mich ängstlich: "Herr, wer sind diese Männer? Sollten wir nicht besser ins Haus gehen? Sie könnten böse sein?"
    Ich lächelte ihn an und erwiederte. "Nun lass mich dir erzählen was ich über diese finsteren Gestalten weis und dir wird manches klarer erscheinen. Sieh dort rüber zum Schmied.
    Was kannst du mir über die beiden dort drüben sagen?" Er sagte sofort: "Sie sind wie Riesen. Man möcht fast glauben es sind zwei Berge die sich dort unterhalten" "Hahaha, ja mein junger Freund.
    Dies sind Astrator und Snorvas. Zwei Trolle. Sie gehören einer sehr alten Rasse an und sind ihres Zeichens Donnerkrieger und Skalde. Und was erkennst du dort bei der Hütte?" "Ich sehe zwei
    winzige Gestalten. Wer ist das?" "Nun du erkennst dort Koni und Mocujo. Zwei aus dem Clan der Kobolde. Sie sind ihres Zeichens Geisterbeschwörer und Hexenmeister. Doch sie dort!" "Oh, ein Zwerg der mit wilden Tieren ringt. Und dort noch einer. Oh Herr sie sind nur zu zweit und die Bestien werden immer zahlreicher. Sie benötigen Hilfe!" "Nur ruhig junger Held. Du hast richtig erkannt. Es sind zwei aus den Reihen der Zwerge. Und sie benötigen sicherlich keine Hilfe, es sei denn du willst sie beleidigen. Dies sind Nevi und Phelanward. Sie befinden sich immer im Wettstreit. Ihre Kampfeslust ist unermüdlich. Jeder will mehr Monster oder Feinde als der andere erlegen. Und doch sind sie immer vereint wenn es um die Verteidigung unserer Länder geht. Diese beiden sind Krieger und Donnerkrieger. Dort in der Hütte findest du Lanvira. Sie ist eine Heilerin. Ein sehr wichtiger Beruf. Es gibt auch Berserker, Schamanen, Runenmeister und Schattenklingen.

    Sieh sie dir alle genau an junger Freund. Du fragtest mich nach Berufen und einer Gilde. Hier ist so eine Gilde und sie sind so zahlreich das ich gar nicht alle aufzählen kann. Jeder von ihnen ist ein stolzer und anerkannter Kämper Midgards. Es ist eine Ehre für dich sie hier zu sehen."

    Voller Ehrfurcht blickte er noch einmal umher. "Herr sie wirken alle so edel und voller Stolz. Ihre Rüstungen wirken gewaltig. Ihre Waffen so mächtig. Ihr Umhang gleicht einem Banner das im Wind weht. Ich wünsche mir eines Tages auch ein solches Cape mein eigen zu nennen. Auch ich würde es mit Stolz tragen."

    Wir gingen während unserem Gespräch zur Schmiede, denn es war nun geraume Zeit vergangen und meine Rüstung schien fertig zu sein. Dort angekommen wechselte ich einige Worte und Goldmünzen mit dem Schmied, und begann mich anzukleiden während mein junger Begleiter noch immer die Gilde bei ihrem Treiben beobachtete.

    Sie waren nun alle zusammengekommen und schienen auf
    irgendwen zu warten. Ohne mich zu beachten sagte mein Junger Freund: "Ich danke euch Herr das ihr mir so viel erklärt habt. Ich will nun versuchen ob auch ich würdig bin eine solche Rüstung zu tragen.
    Bitte Herr beantwortet mir nur noch eine Frage. Wie kann ich ein Kämpfer dieser Gilde werden? An wen muß ich mich wenden?" Da blickte er mich an und machte erschrocken einen Schritt zurück.

    Nun da ich wieder angekleidet war sah er das auch ich die tiefschwarze Rüstung mit den blutroten Handschuhen und Stiefeln trug, und der Umhang hing leuchtend über meinen Schultern. In der Hand einen Bogen ging ich auf ihn zu, legte ihm die andere Hand auf die Schulter und sagte lächelnd. "Junger Herr. Wenn du Mut hast, ehrlich bist, immer ein lustiges Wort auf den Lippen hast, und ab und zu einen handfesten Streit unter Freunden austragen kannst dann bist du in der Gilde der Wolfengarde willkommen. An Abenteuern wird es dir nicht fehlen. Gehe mit erhobenen Hauptes einfach auf einen Kämpfer der Wolfengarde zu und er wird dir zeigen wie du Träger des goldenen Umhanges mit dem Wappen des Wolfes wirst.

    So denn mein Freund, meine Gefährten warten auf mich und die Feinde in den Grenzgebieten wollen vernichtet werden. Wähle einen Beruf und ich hoffe dich in den Reihen der Wölfe wiederzufinden. Lebe wohl und Glück auf deiner Reise"

    Ich ging zu meinen Gefährten und wir bestiegen die Pferde um zu unseren Grenzen in die Nähe des Feindes zu gelangen. Da ich der letzte war blickte ich noch einmal zurück zu meinem jungen Freund. Dieser rannte auf mich zu und winkte. Er rief: "Herr, Herr. Ihr habt mir soviel erzählt und ich weis nun so vieles, doch wer seit Ihr?"

    Ich stieg auf mein Pferd winkte ihm zu und rief: "Mein Name ist Kukuruz
    vom Stamme der Nordmänner so wie du auch. Als Jäger bin ich in den verschneiten Hügeln des Yggdra-Waldes unterwegs." Ich rief es und ritt dann los.

    Der Junge stand noch einige Zeit schweigend da. Als er dann losging, wußte er genau was er zu tun hatte. Nur mit seinem Hemd und Hose bekleidet ging er zum Schmied. Er leerte seinen Beutel aus und erwarb für seine Sachen ein kleines Trainingsschwert. Mit steinernem Gesicht und dem Schwert in seiner Hand ging er in die Hügel des Mularntals um ein stolzer und großer Kämpfer Midgards zu werden.

    Man wird noch viel von seinen Kämpfen und Abenteuern hören. Und eines Tages werdet ihr ihm begegnen, mit der schwarzen Rüstung, den blutroten Handschuhen und Stiefeln und dem goldenen Umhang mit dem Wappen des Wolfes.

    Neben ihm werdet ihr weitere Kämpfer finden, von anderen Gilden oder auch einsame Krieger.

    Sie alle jedoch kämpfen für ein und das selbe Ziel: Den Sieg Midgards über die Streitmächte von Hibernia und Albion. Die Vernichtung aller Feinde und die Wiederherstellung des Friedens in den Grenzgebieten!!

    Der Kampf geht weiter..........

  2. #2

    Standard

    Ein Kelte in weiter Ferne, in einem fremden Reich, sitzt in seiner kleinen Hütte und schaut kurz von seinen Pergamenten auf. Mit dem Wind vernimmt er eine Geschichte über das rohe Reich Midgard, welche ihm Parallelen zu Hibernia zeigt, die so mancher im Reiche als abstrus verurteilen würde.

    Er lächelt als der Wind und damit die Geschichte verklingt und widmet sich wieder seinen Pergamenten, wissend, das es dort draussen noch mehr von seinem Schlage gibt.



    Khosali Dornenreich
    Seraph im Dienste des Tribunales
    im Reiche Hibernia


    "Wir lieben den Rock`n Roll. Wir lieben den Punk. Aber mit Anspruch."

    http://www.johnnierook.de/


    Mein Schwert kämpft für Sterntaler!

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