Langeweile ?
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Thema: Langeweile ?

  1. #1

    Standard Langeweile ?

    Ich hatte mal wieder langeweile und nichts zu tun. Also habe ich mich kurzerhand entschlossen wieder etwas zu texten. Ich bitte aber um kritik sonst werd ich nie besser *beg*
    Mitternachts-Ritt

    Es war sehr spät am Abend, der Mond stand in seiner vollen Größe am Himmel dieser sternenklaren Nacht. Ein junger Schneider saß auf einer Bank in einem Ort namens Arendal. Arendal lag in den Wohngebieten Midgards in Frisia. Der junge Schneider, ein Nordmanns Knabe den man Jolgeheir rief, aß ein kleines Mitternachtsmahl und sah zum Wald, in der Hoffnung seinen Vater von den Abenteuern heimkehren zu sehen. Für gewöhnlich war er mehrere Monate weg und kam dann mit einer kleinen Beute wieder, doch es war kaum genug um die Familie zu ernähren. So musste Jolgeheir, als einziger Sohn, gute Arbeit als Schneider leisten um sich und seinen Vater von dem gewonnenen Geld zu ernähren. Schwestern oder Mutter hatte er nicht.
    So saß er nun da, aß seinen Mitternachtsimbiss und sah in den dunklen Wald hinein. Nachdem er zu ende gegessen hatte, seufzte er enttäuscht und stand auf. Er drehte sich schon zu seiner Haustür um, als er plötzlich von hinter sich ein Geräusch vernahm. Erstaunt drehte sich Jolgeheir um, in der Erwartung seinen Vater zu sehen. Doch er sah etwas anderes. Eine Gestalt, Pferdegroß, lief dort durch den Wald. Sie lief rasch, so dass er sie kaum erkennen konnte. Von der Neugier gepackt lies er alles stehen und liegen und folgte dieser Gestalt. Sie lief in Richtung Markt, folgte aber keiner Straße sondern nur den Wäldern. Hin und wieder hielt die Gestalt inne um sich neu zu orientieren und einmal erhaschte er einen Blick auf diese Gestalt. Es war ein Reiter, ein Kobold der auf einem Pferd saß soweit Jolgeheir das erkennen konnte. „Wie ist das möglich? Die Pferde sind nur auf den Straßen zu halten. Sie folgen nur dem Ruf der Stallmeister und nicht dem irgendeines Abenteurers“, flüsterte er zu sich selbst. Kein Stallmeister würde je selber reiten, das wusste Jolgeheir auch. So folgte er weiterhin der Gestalt und fragte sich was das alles zu bedeuten hatte.
    Der Reiter hatte sich neu orientiert und ritt nun weiter Richtung Markt, kreuzte eine Straße und blieb schließlich hinter einem Gebüsch, das vor dem Markt stand, stehen. Jolgeheir hatte alle Mühe dem Reiter zu folgen, denn dieser ritt sehr schnell. Als Jolgeheir den Reiter einholte sah er wie dieser von seinem Pferd abstieg, ihm einen Klaps gab und wie das Reittier davonlief. Jolgeheir sah erstaunt zu wie der Kobold langsam in Richtung Markt lief als wäre das alles eben nicht passiert. Der junge Schneider rannte auf den Kobold zu und erwischte ihn kurz bevor er den Markt erreichte. Er legte ihm die Hand auf die Schulter und der Kobold drehte sich zu ihm um. „Was war das eben? Wie kommt ihr zu einem solchen Reittier?“, fragte Jolgeheir. Dann blickte er in das Gesicht des Kobolds – es war eine Frau! Kichernd antwortete diese: „Ein Reittier ja? Seht ihr wohl auch des Nachts Gespenster?“ Jolgeheir war empört. Sie stellte ihn als einen Lügner da. Er setzte eine ernste Miene auf und verstärkte seinen Griff an der Schulter der Koboldin. Doch die sah es nur als Aufforderung. „Versucht ihr etwa mir etwas unterzuschieben?“, sagte sie laut. Zischend fügte sie hinzu: „Bald wird jeder hier so ein Pferd haben und nicht nur solche, auch viel prächtigere wie Knochen-Pferde oder Einhörner. Sämtliche Elemtar-Pferde wird es geben. Doch bis dahin werdet ihr euer Geheimnis wahren.“ Dann sank er auf die Knie und das letzte was er sah war wie die Koboldin leichtfüßig weiter zum Markt lief.
    Als er wieder aufwachte lag er im Wald hinter dem Markt. Er musste Stunden unter dem Zauber der Koboldin geschlafen haben denn es war bereits später Morgen und die Sonne stand hoch am Himmel. Merkwürdigerweise erinnerte er sich nicht wie er hierher gekommen war und grübelte nun darüber. Jolgeheir ging langsamen Schrittes zurück zu seinem Haus, durch die Wälder. Er nahm keine Straßen und kreuzte nur eine, er wollte in diesem Zustand nicht gesehen werden. Wie er zuhause ankam sah er seinen Vater am Tisch sitzen. „Da bist du ja endlich, wo hast du dich denn den ganzen Morgen rumgetrieben?“, begrüßte ihn sein Vater. „Willkommen zuhause erst einmal. Ich habe nur einen kleinen Morgenspaziergang gemacht, nichts Nennenswertes“, berichtete Jolgeheir. „Gut, gut. Nun denn, geh zurück an die Arbeit. Meine Ausbeute war diesmal sehr Groß, welch ein Segen. Dank den Göttern“, erzählte Jolgeheirs Vater, mehr zu sich selbst als zu seinem Sohn. „Du warst auch lange fort“, sagte Jolgeheir. Er ging zur Drehbank um weiter Stoffrüstungen zu weben. Zustimmend wandte sich der Vater nun seinem Sohn zu: „Ja, allerdings verbraucht man auf einer langen Reise auch viel. Doch diesmal war ich sparsam, es ist viel übrig geblieben. Ich werde es gleich in die Haustruhe legen. Haben wir etwas über den Händler verdient?“ „Ja, doch das meiste musste ich wieder ausgeben für meine Schneiderei“, antwortete der Sohn ehrlich. „Ach, habe ich dir schon von der Krönung erzählt?“, fragte Jolgeheirs Vater. „Krönung? Nein davon weiß ich nichts“, sagte Jolgeheir erstaunt und unterbrach seine Arbeit. „Ja es wurde ein Nordmann zum König von Midgard gekrönt. Er sieht aber mehr aus wie ein Zwerg wenn du mich fragst. Doch sein Saal ist ordentlich hergemacht und des Nachts kannst du über Jordheim stets ein Feuerwerk zu seinen Ehren bewundern. Er will verfügen das nun bald jeder ein eigenes Reittier haben kann das nur dem eigenen Ruf folgt. Doch freu dich nicht zu früh. Solche Pferde sind nicht billig und sie mögen alle schön aussehen und schnell sein, aber droht ihnen Gefahr sind sie schneller fort als der Wind. Sie sind sich selbst doch die Nächsten. Aber vielleicht können wir ein billiges Pferd ergattern, dann könntest du schneller durch die Wohngebiete reiten wenn du etwas für deine Schneiderei kaufen magst. Was hältst du davon?“ Die Augen des Jungen blitzen. „Das wäre schön. Dann sollten wir sparsam sein! Du hast selbst gesagt, dass sie viel kosten“, sagte Jolgeheir erfreut und stand auf. Kurz hielt er inne. Irgendwie kam ihm das mit den Pferden bekannt vor, doch er konnte sich beim besten Willen nicht erinnern wieso. Sein Vater musste Lachen und antwortete: „Ja, aber lass uns erstmal etwas essen. In Ordnung?“ Sein Sohn nickte. So aßen sie zu Mittag und gingen dann beide wieder an ihr Werk.

    Ich geb zu das Ende ist etwas abgehackt, aber dadran arbeite ich noch, versprochen =)
    LG vergi
    Geändert von Vergilbteblaubeere (22.04.06 um 18:48 Uhr)

    - new guild -> <Gjalpinulvas Brut>

    "Hust, oh tut mir Leid ich wollte dich nicht rösten, das war nur mein verdammter Schnupfen", sagte Gjalpinulva als er mich von Hinten grillte

  2. #2

    Standard

    Eure Geschichten sind nicht schlecht erzählt, Schamanin.
    Ein wenig schwer zu lesen allerdings sind sie schon. Größtenteils liegt es wohl daran das zu wenig Abstände vorhanden sind und sich deshalb die Augen nicht entspannen können.

    Ihr schreibt anscheinend die Geschichten so auf wie sie aus euer Erinnerung kommen. Aber die Hand kann nicht immer den Geist folgen in seiner Geschwindigkeit. Versucht einmal eure Gedanken so aufzuschreiben als wenn ihr sie lesen wolltet.

    Und ganz wichtig - hört nicht auf zu schreiben und zu üben. Denn das macht noch immer den Reiz aus in den Reichen wenn man jemanden trifft der sich sprachlich zu benehmen und auszudrücken weiß. Eure Sprache in Midgard ist zwar wesendlich derber als die in Albion oder in Hibernia, aber auch in eurem Reich gibt es noch einige die nicht alles vergessen haben.

    Gruß aus den Reichen

  3. #3

    Standard

    Hallo Vergilbteblaubeere,
    sehr toll hast du das geschrieben aber eine gewisse Spannung fehlt. Was WildWahn geschrieben hat stimmt auch, manchmal kann man schwer folgen.

    Ja nicht aufgeben es ist schon sehr gut!
    Wisse niemals bist du ganz allein,
    denn wir werden immer bei dir sein.
    www.realhp.de/members/ayasha/geschichten.html

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