Singsang
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Thema: Singsang

  1. #1

    Standard Singsang

    Singsang


    Sie mit gebrochenem Herzen danieder
    Lag und vor Kummer und Unglück sie als
    Bald verstarb.



    Leise verklangen die letzten Worte und ließen das traurige Spiel der Laute alleine, bis auch sie durch ein auflegen der Hand auf die weichen Seiten verstummten. Der wulstige Daumen eines dicken Hünen zog eine Spur aus Tränen und Asche über das Jochbein seines Gesichtes während er versuchte ein Schluchzen zu unterdrücken, was bei diesem Mann an Atemnot denken ließ, auch die anderen Besucher der gemütlichen Taverne Sternschauer erging es nicht anders, dort wischte sich eine alte Frau mit einem schmutzigen Tuch die Tränen aus den Augen dort Schnäuzte ein dicker Kaufmann in sein Reichverziertes Seidentaschentuch und ruinierte es damit. Mühsam beherrscht um nicht die Stimme zu verlieren erhob sich eine junge Frau und spendete dem Schöpfer des Liedes ihren Respekt für seine Sanges und Spielkunst. Einer nachdem anderen erhoben sich die Zuhörer und Klatschten begeistert, einige klopften ihm auf die Schultern andere wiederum beschränkten sich darauf ihm klatschend zu zunicken. Ja klatscht und lebt mich hoch aber das macht den Hunger in meinem Bauch auch nicht wett. Roderick lehnte sich zurück und schaute ab und an auf seinen Tuchbeutel der auf dem Tisch vor ihm ausgebreitet lag. Bisher hatte noch keine Münze ihren Weg hinein gefunden, resignierend hob er die Schultern. Ich bin die Stimme, Gewinner des Kaiserlichen Bardenwettsanges, Gewinner des Lautenspiels ich habe Elfen besiegt, aber wieso singe ich dann in kleinen Tavernen für einen Applaus und eine Schale Suppe, was mach ich falsch?
    Ein lang gezogener Seufzer wollte soeben seine Lippen verlassen als eine kleine angelaufene Münze ihren Weg in seinen Tuchbeutel fand. Aus dem heran rutschenden Seufzer wurde ein artiges danke schön und als weitere Münzen sich zur ersten Gesellten, hellte seine Mine noch mehr auf. Ein Bier und eine Schale voll mit dampfendem Eintopf wurde vor ihm auf den Tisch gestellt samt Holzlöffel und einem Kantenbrot zum Auskratzen. Bevor er sich abermals bedanken konnte war die Magd auch schon wieder verschwunden und kümmerte sich um die Bedürfnisse der anderen Gäste die durch die wieder eingekehrte Normalität wieder nach Bier und Schnaps riefen. Er schnupperte an dem Eintopf und pulte mit dem Holzlöffel in der Schale herum um sich zu vergewissern das auch wirklich alles Tod darin war. Als er sicher war von nichts angegriffen zu werden, begann er langsam zu Essen immer bedacht sich nicht die Zunge zu verbrennen, mit verbrannter Zunge ließ sich schließlich nicht ganz so gut singen. Während des Essens wanderte sein Blick über das Innenleben der kleinen aber doch beschaulichen Taverne. Die beiden schmalen Butzenglasfenster waren verhangen und ließen nicht den Hauch des Mondlichtes hinein, der Boden war an manchen stellen mit Sand oder Stroh bedeckt um Verschüttetes Bier oder sonst eine Flüssigkeit aufzusaugen um zu verhindern das Gäste ausrutschten und den Holzboden vor dem Gerstensaft zuschützen. Das Volk was sich versammelt hatte war eine Buntemischung, zwischen einheimischen Dörfler saßen einige Söldner die gerade dabei wahren dem dickem Händler ihre Dienste anzubieten, ein Reisender Medikus saß weiter im hinteren teil der Taverne, und Rauchte offensichtlich Pfeifenkraut aus einer langen und schmalen Holzpfeife, sein linker Fuß lag auf einer dickbäuchigen Ledertasche und war dabei eine nur für den Mann hörbare Melodie nachzuwippen. Rodericks Blick wanderte weiter, zu einer recht Drallen Braunhaarigen, die sich weit vorgebeugt hatte um einen Gegenstand vom Boden aufzufischen, er legte den Kopf schief und erlaubte sich einen Tiefen Einblick in den weiten Ausschnitt und staunte nicht schlecht was er dort zusehen bekam, ein leises mmmh rutschte ihm heraus als sich die Frau auch wieder aufsetzte und so seine Aufmerksamkeit abschüttelte, und er sich wieder weiter umsah. In einer der Ecken auf seiner Linken Seite bewiesen sich ein paar Halbstarke im Armdrücken, ein paar der Jungen und Mädchen die den Kampf zusahen grölten laut auf als ein dürrer Blonder von seinem Schwarzhaarigem Kontrahenten halb über den Tisch gezogen wurde nur mit einem Schubs vom Tisch zufallen und unsanft auf dem Hosenboden zulanden. Roderick rang sich ein grinsen ab bevor er sich wieder um seinen Eintopf kümmerte und den Kantenbrot hineintauche und genüsslich davon abbiss immer bedacht darauf die Laute nicht von seinen Knien rutschen zulassen. Die Tür der Taverne wurde aufgestoßen und eine Reihe von Männern betrat die warme Stube, nur wenige der Gäste achteten auf sie die, die es taten wandten sich allerdings schon nach wenigen Augenblicken wieder um da eine Gruppe von Fischern nicht ihr Interesse für länger als ein paar Augenblicke beanspruchte. Auch Roderick verlor sein Interesse da keine Frau unter ihnen war die ihm hätte gefallen können schied diese Gruppe von Leuten grundsätzlich aus seinem Interessen bereich. Die Gruppe der Fischer sah sich einige Sekunden um und steuerten Rodericks Tisch an der, der einzige war an dem noch freie Plätze vorhanden wahren. Die Männer insgesamt Sechs zogen Wortlos die Stühle zurück und Pflanzten sich an seinen Tisch und starrten ihn an als wollten sie ihn Augenblicklich niederschlagen. >>Was dagegn wenn wa uns hier hin setzen tun? << Der stämmige Kerl beugte sich über den Tisch und legte seine Pranke auf die Tischplatte.
    >>Äh, nein in…mein Tisch ist euer Tisch<< der Mann nickte seinen Kameraden zu die sich zu Rodericks erstaunen alle Prügelbereit gemacht hatten. Er schluckte den Klos in seinem Hals hinunter und Löffelte den Eintopf zu Ende ohne noch mal einen Blick auf die Kerle an seinem Tisch zuriskieren. Er spülte den Rest Kartoffeln und Fleisch in seinem Mund mit einem guten hieb Bier hinunter. Kurz strich seine Hand über die Laute bis er sich entschloss sie einzupacken, er erhob sich leicht und zog einen Leinenbeutel unter seinem Hintern hervor auf dem er schon eine ganze weile gesessen hatte, vorsichtig schob er den dicken Bauch der Laute in den Beutel bis nur noch ihr Hals aus dem Beutel spähte. Er zog zwei Kordeln in seine Richtung und sorgte somit dafür, dass der Beutel sich bis direkt bis zum Hals des Instrumentes schloss um somit zu verhindern, dass sie hinaus Rutschen konnte. Dann legte er sie wieder über seine Knie und lauschte dem Gespräch der Fischer das ihn aber recht schnell zuträumen anfingen ließ da es nur um die letzten Fänge ging und wann man wieder sein Pracht Weib zusehen bekommt. Der Riese mit dem er schon einige Worte gewechselt hatte winkte die Magd her an und bestellte bei ihr einen Krugschnaps schnell Rauschte die junge Frau wieder ab und verschwand rasch aus Rodericks Blickfeld der sich hatte den Anblick der Frau nicht entgehen lassen wollen. Genauso Rasch wie sie ging kam sie auch wieder, auf einem einfachen Holztablett balancierte sie sowohl einen Tonkrug und sechs kleine Holzpinnchen. Die Magd stellte das Tablett auf den Tisch und nahm die Pinnchen einzeln herunter um sie vor die Fischer abzustellen, sie hob den Tonkrug an und goss den Männer etwas von den Scharf riechenden Schnaps ein, und stellte anschließend den Krug auf den Tisch. Sie nahm sich ihr Tablett wieder und wandte sich zum gehen als die Hand des offensichtlichen Anführers der Meute grobschlächtiger Kerle seine Hand auf ihren Hintern sausen ließ und ihr einen Kräftigen klaps gab. Die Männer am Tisch grölten Laut und klopften ihren Anführer immer noch lachend auf die Schultern. Toten stille herrschte von dem Lachen der Fischer abgesehen in der Stube und die Blicke der Männer und Frauen hatten sich in die Richtung von Roderick und seinen Tischgenossen verirrt. Die junge Frau die anfangs völlig regungslos dastand dreht sich in einer Schnellen Drehung um und ließ das Holtablett auf den Schädel des Mannes krachen der wie vom Blitz getroffen in sich zusammen Sackte nur um dann mit voller Wucht das Holzpinnchen vor sich mit der Stirn zu zerdrücken als er auf die Tischplatte klatschte. Lautes Gegröle und gejubel erfüllte die Schenke und das Klopfen von Holzkrüge auf den Tischen erfüllte die Schänke als sei es in diesem Raum am Donnern, Die verbliebenen Fischer gaben es auf ihren Kameraden zurächen da offensichtlich die gesamte Taverne auf der Seite der Magd war. Roderick verkniff sich ein Grinsen da er immer noch mit diesem Männern an demselben Tisch saß er wollte nicht das Risiko eingehen draußen noch Verdroschen zu werden. Allerdings sahen die verbleiben Fünf nicht sonderlich furcht einflößend aus da sie mit eingezogenen Köpfen ihre Pinnchen leerten und es nicht einmal wagten zu Laut auszuatmen. Somit kümmerte sich Roderick wieder um sein Bier und schlürfte den Gerstensaft, der ihm zwar nicht sonderlich schmeckte aber den Durst stillte. Sieden heiß viel ihm ein das sein Tuchbeutel noch immer auf den Tisch lag schnell sah er auf und schnappte förmlich nach dem Beutel, rasch zählte er durch und nickte Fünf herrlich angelaufen Groschen und eine Silbermünze, ihr Götter seit wieder sehr großzügig. Er schob den Geldbeutel in die Innentasche seiner Jacke und lehnte sich abermals tief in die Lehne des Stuhls zurück und machte die Beine soweit wie es ging lang. Er merkte bereits den Stiefel eines der Fischer und zog eilig den Fuß zurück und machte es sich dann so gut es ging in einer leicht verkrampften Haltung gemütlich. Einer der Fischer sprang auf die Beine und kippte in der recht steifen Bewegung den Stuhl um. Er holte sichtlich Luft und Brüllte aus dem Brustton der Überzeugung,
    >>Rache, für Ernfried<, mit einem schnellen Satz überbrückte er die Entfernung zum Nachbartisch und schmetterte einem Rechtverdattertem Gast die Hand ins Gesicht und brachte durch seinen Angriff Gast und Stuhl Zufall. Die anderen Fischer sprangen ebenfalls auf die Beine und droschen auf die Gäste an den Nebentischen ein. Ein Söldner nahm seinen Bierhumpen und Kippte seiner Kameradin das Bier ins Gesicht und Schmetterte den nun leeren Bierkrug einem anderen Gast auf den Schädel so das, dass Holz in alle Richtungen splitterte. Tische, Stühle und Gäste vielen um als sich die Besucherschaft an der Prügelei teilnahmen. Ein umher fliegender Stuhl zerbrach am Rücken des dickliches Händlers der sich der Tür zuwandte, der Mann wurde von den Beinen gerissen rutschte einige Meter über den Boden und blieb durch seinen Kopf gebremst an der Tür liegen. Roderick hatte sich mit seinem Stuhl umfallen lassen, als einer der Fischer durch ein Kinnhaken gefällt auf seinen Tisch knallte und ihn durchbrach. Eilig zog er den Kopf ein als ein Weinpokal über ihn an der Wand zerbrach und die Glassplitter auf ihn herab rieselte. Er griff nach seiner Laute und zog sie zu sich. Ich muss zur Tür sonst war es das für mich. Rasch sprang er auf die Beine und eilte auf die Tür zu. Sein weg wurde von einem Gast blockiert der wie Wild mit einem Stuhl um sich Schlug. Roderick stemmte sich mit einem Beherzten Sprung vom Boden ab und krachte mit seiner Schulter gegen die des Mannes. Der Mann verlor durch den überraschten Aufprall durch Roderick die Balance und fiel der Länge nach auf den Boden und hielt trotz allem seinen Stuhl eisern umklammert. Roderick nutze den neuen Freiraum und lief los, nur um im selben Augenblick einem Vorbei fliegendem Gast auszuweichen der von dem letzten verblieben Fischer durch den Raum geworfen wurde. Ein wild auf einander Dreschendes Söldner paar taumelte an ihm vorbei um erneut im Tumult der Prügelnden unterzugehen. Eine Scheibe klirrte als ein Mann durch den Faustschlag eines anderen hinaus befördert wurde. Schliddernd rutscht Roderick weiter zu Tür als er in die Pfütze Bier trat und Krachte mit einer Frau zusammen. Roderick taumelte zurück als ihn bereits die Faust der Frau in den Magen traf. Die Luft presste sich aus seinen Lungen, und zwang ihn auf die Knie. Gerade noch rechtzeitig werte er den Fuß der Frau ab der offenbar sein Kinn treffen sollte, pochend begann sein Arm zuschmerzen als auch ein weiterer Fuß auf ihn zukam, er ließ sich auf den Hosenboden fallen und fing den Fuß hielt ihn einen Augenblick fest und zog daran. Erschreckt schrie die junge Frau auf als sie auf den Tavernen Boden fiel und benommen dort liegen blieb. Mit einem leisen Verzeihung huschte er an der Frau vorbei und erreichte die Tür, er stellte sich breitbeinig über den Händler und öffnete die Tür und stand zur hälfte draußen als er sich noch einmal zum Tumult umdrehte. >> Niemand und ich meine Niemand hält Roderick die…. << Dumpf zerschlug der Bierhumpen an seiner Stirn und raubte ihm die sinne und ließ ihn in vollkommener Schwärze auf den Händler sacken.



    *

    >>Alina benehmt euch<<, mit einem Seufzer ließ Alina den Vorhang los und wandte sich der Frau zu die sie ansprach. Die ältere Frau trug ein Schlichtes Graues Kleid, in den Händen hielt die Frau einen Ordentlich gefalteten Brief mit dem Siegel ihres Vaters.
    >>Ist es so verkehrt einem Bauern zuzuwinken der auf einem Ochsenkarren die Straße lang fährt Frau Diegelwitt? << Frau Diegelwitt zog eine Braue hoch und rutschte auf der mit samt überzogen Bank zurecht bevor sie die Stimme an die bei weitem jüngeren Frau richtete, >>Ihr Alina Baronin zu Sturmtal seit eine junge Adelige Dame und dieser. Dieser Bauern Lümmel, ist wie gesagt nur ein Bauer. Und ist es nicht wert von einer jungen Dame wie ihr gegrüßt zu werden. << Ihrer Seits zog Alina eine ihrer geschwungen Brauen in die Höhe, bevor sie antwortete,
    >>So, wer sagt das ihr? <<
    >> Ich glaube werte Alina, wir müssen nicht weiter über diesen Lümmel reden. << Damit hatte sich das Thema, für Frau Diegelwitt erledigt, und sie wandte sich wieder dem Brief zu. Alina seufzte und verfluchte die Lange Heimwart von Estwick nach Sturmtal. Drei lange Jahre, war sie in Estwick gewesen. Und hatte dort teuren Privatunterricht in Fechten und Lesen alter Schriften genossen. Wenn es nach ihr gegangen wäre dann hätte sie auf das Lesen von alt Myranisch verzichtet, und Fechten hätte sie auch zuhause Lernen können die paar unbedeuteten Finten und Paraden die sie Lernte, nur weil der gute Herr Vater wollte dass sie sich Verteidigen könne. Wieder Seufzte sie und wandte den Blick aus dem Fenster wo das Wälder freie Land an ihrer und Frau Diegelwitts Kutsche vorbei zog. Alina wandte den Blick zu der alten Frau und Ärgerte sich immer noch darüber das ihr Vater darauf bestanden hatte die alte Damen ebenso wie die Tochter nach Sturmtal zuholen mit der Begründung man kann nie genug von der Etikette wissen. Sie war Alt und Nervtötend nicht nur einmal war sie mit ihrer Erzieherin aneinander geraten, sie war jung und wollte etwas von ihrer Jugend haben was Frau Diegelwitt allerdings mit laufender Konsequenz unterband. Sprecht nicht mit dem jungen Kerl da der ist nicht gut für euch, fasst das nicht an so was macht eine Dame nicht, eine Dame berührt kein Schmutziges Geschirr. Ranzige Gewitterhexe, ich hoffe nicht so zu Enden wie du. Als ob die alte Dame ihre Gedanken gehört hätte legte Diegelwitt den Brief den sie in der Hand hielt zur Seite und schaute die jüngere Frau aus ihren Stechenden Blauen Augen scharf an. >>Schaut, nicht so als würde das Leid des Kaiserreiches auf euren Schultern liegen. Euch geht es gut ihr dürftet nicht einmal im Ansatz so ein Gesicht mache meine Liebe. << Alinas Lippen verließ ein weiterer Seufzer und sie fand sich damit ab von der Diegelwitt begleitet zu werden. Alina wandte den Blick von der Frau ab und zog es vor aus dem Fenster zublicken und sich an der Wunderbaren Landschaft zwischen Mira und Sturmtal zu ergötzen, was ihr ein weiteren Seufzer entlockte da es nichts anderes als Gras zusehen gab. Leicht interessiert warf sie einen Blick aus dem kleinen Klappfenster über der Diegelwitt wo sie dem Kutscher Gunter zusah wie er die Peitsche knallen ließ aber auch das Fesselte die Schwarzhaarige nicht länger als einige Flüchtige Augenblicke. Sie entschloss dafür die Augen zuschließen und Betet zu Elina der Göttin des Schlafes und der Träume sie in ihr Reich auf zunehmen und ihr eine lange und äußerst langweilige Fahrt mit einer Kutsche zu ersparen. Die Kutsche rumpelte als sie über einige Steine fuhr, und Knartschte leise als sie wieder festen Boden unter den Rädern hatte. Draußen hörte sie ein Hoho das offenbar von Gunter stammte, der die Pferde zum anhalten brachte und mit einem Sprung den Kutschbock verließ den Wagen umrundete und auf der gegenüberliegen Seite Alinas zum stehen kam. Er ging in die Knie und kam nach einigen Augenblicken wieder hoch öffnete die Tür nahm seinen breitkrempigen Hut vom Kopf und entblößte eine halbkahle Platte. >>Wir ham, ein kaputtes Rad Hochwohlgeboren. << Alina rutschte ein stück auf der Bank tiefer und schloss die Augen.

    *

    >>Es ist Zeit, die Sterne zeigen es bereits. << Die angesprochene Nickte und lehnte sich gegen die Zierliche Birke in ihrem Rücken. >>Ich habe bereits alle Vorbereitungen Getroffen und wir können Morgen aufbrechen. << Die angesprochene Nickte, ein weiteres Mal bevor sie mit sanfter und leiser Stimme antwortete.
    >>Und, Schwester wo wird uns unserer Weg hinführen außer ins ungewisse. << Sie hob die Hand und sorgte somit dafür das ihre Schwester sie nicht unterbrach.
    >>Ich weiß unsere Mutter brachte uns alles bei um uns auf diesen Augenblick vorzubereiten von daher Spreche ich nicht aus Unwillen sondern aus Neugierde.<< Die andere schob sich leicht aus dem Schatten und entblößte weit über die Schulter Reichendes goldenes Haar, das Gesicht blieb weiterhin im Schatten verborgen. Lauter aber mit einer ebenso Sanften Stimme antwortete die Frau. >>Ich weiß Schwester, ich weiß und ich weiß auch das wir unseren Weg den Weg des Blutes folgen werden komme was da kommen will. << Stumm nickte die andere und stieß sich vom Baum ab und verschwand in den Schatten dicht gefolgt von ihrer Schwester.

    *

    Creas schritte wurden schneller als sie sich umsah und die Geräusche um sich herum immer deutlicher wurde und ihr signalisierten das sie verfolgt wurde und das schon die Gesamte Nacht lang. Ein Schatten huschte an ihr vorbei und landete in einer Eleganten Bewegung vor ihr auf dem noch kaum benutzen Trampelpfad, weitere Gestalten schälten sich aus den Schatten und betrachteten sie mit glühend roten Augen. Einer der Schatten trat in das Spärlich durch die Bäume scheinende Mondlicht und entlockte der Dunkelheit ein Schlankes bei nahe Feminines äußeres nur die breite Gestalt zeugte davon das es sich um ihren Gegenüber unzweifelhaft um einen handelte. >>Du kannst uns nicht entkommen altes Weib niemand entkommt dem Lord wenn er es nicht will, und in deinem Fall will er es nicht da du alte Frau einfach zuviel weißt<< Er lächelte und entblößte Makellose weiße Zähne, die beiden Eckzähne drückten leicht in die Unterlippe des Mannes. Crea schnaubte und sah ihrem Gegenüber an. >>Was weißt du schon du Wurm, du bist ein nichts und so werde ich dich auch behandeln! << Die geöffnete Linke regte sich der Gruppe Gestalten entgegen und Tauchten sie in gleißendes Licht. Crea wandte den Blick von der Helligkeit ab und lauschte den Schmerzensschreien der Wesen vor ihr nur Kurz hallte der Schmerz der Wesen in der Luft als auch wieder vollkommen Ruhe einkehrte selbst die Tiere schwiegen und schienen es nicht einmal zuwagen sich zu Bewegen. Mit einem Lächeln trat Crea in den Aschehaufen ihres vorherigen Gesprächspartners. Dummer Narr, du hättest es nicht Wagen sollen. Sie passiert mit einem Zufriedenen Lächeln auf den alten Lippen die anderen Sechs Asche Haufen und schlängelte sich an ihnen vorbei zurück auf den Pfad dem sie weiter nach Osten folgte ihrem Ziel näher. Dem Ziel von der Lord nur Träumte und für ihn auch immer ein Traum bleiben würde, ein Traum den er sich niemals erfüllen kann. Niemals erfüllen wird niemals erleben wird das sein Traum überhaupt zum greifen nahe ist. Crea lachte Laut und Boshaft und verschaffte ihren alten Knochen neuen antrieb der sie Vorwärts trug näher an den ihren Traum, den Traum die sie sich erfüllen kann und sich auch erfüllen wird, den Traum den der Lord so gerne mit Träumen würde, aber er niemals können wird.


    *


    Bis zum Ende, bis zum neuen Anfang
    Bis zum Tod, bis zum Sieg und bis zur
    Niederlage, Weihe ich dein Leben und
    Deinem Leib dem Kaiser und seinem Reich



    Derian lauschte den Worten des alten Ritters und verbiss sich den Schmerz als die Flache Klinge des Schwertes sein Gesicht traf. Langsam hob er den Blick und traf auf den des alten Mannes der ihn aus Ehrfurcht erbietenden Rostbraunen Augen von oben herab betrachtete. >>Steht auf Ritter Derian von Eschenbach Ritter der Weißen Rose erhebe dich und nehme das was dir deine Brüder überreichen. << Der alte Ritter trat zurück und ließ Derian sich erheben. Dann machte der alte Ritter einen Schritt zur Seite und gewährte Derian somit den Blick auf seine Neuen Kameraden, zehn Ritter befanden sich zur Zeit auf Burg Astria und sie alle gaben ihn ein Geschenk um ihn im Orden der weißen Rosen willkommen zu heißen. Luther Sturmbart, ein breit gebauter Mittvierziger mit einem langen Rotenvollbart trat nach vorn in den starken fingern hielt er ein Schwert. >>Die Gabe an meinen neuen Bruder soll mein Schwert sein. <<, der Mann ging in die Knie und legte Derian das Schwert vor die Füße, dann erhob er sich wieder und Stellte sich neben den Alten. Eine junge Frau trat vor Zieta von Rabenhain in den Händen hielt sie ein Feingearbeitetes Kettenhemd. >>Die Gabe an meinen neuen Bruder soll dies Kettenhemd sein. <<, auch sie ging vor ihm in die Knie und legte das Kettenhemd auf den Boden. Mit einem Hinreißenden lächeln erhob sie sich wieder und trat neben ihre beiden Ordensbrüder. Ein weiter Ritter trat vor Tangward von Auental ein Hüne von Mann mit markanten Gesichtszügen und einer leichten Hakennase in den Händen hielt er einen schlanken Reiterschild der zum Ende spitz zulief das Wappen des Ordens darauf die Weiße Rose. >>Die Gabe an meinen neuen Bruder soll dieser Schild sein. <<, er ging in die Knie und legte den Schild neben Schwert und Eisenhemd, dann stellte er sich neben die anderen. Als nächstes trat ein kleiner runder Mann vor in den Händen hielt er eine dickbäuchige Ledertasche. Rudolf Breitfuss erhob die Stimme >>Die Gabe an meinen neuen Bruder soll diese Tasche sein. << Mit etwas mühe beugte sich der Mann und legte die Tasche neben die anderen Sachen und stellte sich dann neben die anderen. Friedhelm von Steierwitz trat vor ein Kräftiggebauter Mann mit stechenden Augen, in den Händen hielt er mehre Phiolen. >>Die Gabe an meinen neuen Bruder sind diese Heiltränke. << Der Mann legte die Heiltränke neben die Tasche erhob sich aus seiner Kniebeuge und stellte sich zu den anderen. Eine Frau trat nach vorne in der Hand einen Ledergurt in dem allerhand Messer und kleine Sägen befestigt waren, >>Die Gabe an meinen neuen Soll dieser Besteckgurt sein. << Alana von Rotenbrück ging in die Knie und legte den Gurt auf die Ledernetasche und stellte sich anschließend zu den anderen. Als nächster trat Gorn Feuerbiss vor der Stämmige Zwerg der als Ehrenmitglied im Orden galt legte Wortlos einen silbernen Armreif auf den Boden und stellte sich neben die anderen. Thorn von Degendorf trat vor ein vom alten gebeugten Mann aber vor Lebenslust sprühenden Augen in den Händen hielt er ein altes Buch. >>Die Gabe an meinen neuen Bruder ist dieses Buch der Arznei. Der alte Mann überreichte Derian das Buch da er nicht mehr in der Alge war sich selbst zu bücken und das Buch zu den anderen Sachen zulegen Derian nickte Höflich, und mit einem fast Zahnlosen lächeln begab sich der Alte zu den anderen. Von Jorin dem Weisen hatte er den Ritterschlag erhalten. Dieser Trat wieder auf Derian zu und hob die Stimme, >>Werdet ihr die euch Geschenkten dinge dazu benutzen steht’s gutes zutun den Schwachen zu helfen den Kranken und den Verletzten? <<
    >>Ja das Schwöre ich bei meinem Leben<<
    >>Dann zieht in die Welt und erlebt die Abenteuer und kehrt in einem Jahr wieder um uns zu Berichten! << Die Ritter ließen ihn mit seinen Geschenken und Gedanken alleine. Ein Jahr lang auf Abenteuer um Ruhm zuernten, dann sollte ich aufbrechen….
    Our spirit was here long before you
    Long before us
    And long will it be after your pride brings you to your end


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  2. #2

    Standard Kapitel 2 Begegnung

    Stöhnend hob er den Kopf an nur um ihn im gleichen Moment wieder zurück auf die Kissen sinken zu lassen. Die sich weich an seinen pochenden Schädel schmiegte. Ein lang gezogener Seufzer rutschte ihm über die Lippen, selbst der Seufzer schien ihm Schmerzen zubereiten da er ein verziehen des Gesichtes mit sich trug. Er wollte die Faust ballen, und sie auf die weiche Matratze sausen lassen. Auf der er lag aber auch das unterließ er da ihm auch nur die kleinste Bewegung schmerzen bereitete. Flatternd öffnete er die Lider, und schaute in das Gesicht einer Blonden recht hübschen Frau mit großen brauen Augen. Aller schmerz schien dahin zu sein als er dieses mehr als nur bezaubernde Antlitz sah. Er wollte ein weiteres mal den Kopf heben um ihr ein Kompliment auszusprechen, aber der versuch endete mit einem erneuten landen des Kopfes in den weichen Kissen, er spürte ihre weichen Hände an seiner Stirn als sie ihn berührte, ein weiteres mal öffneten sich seine Augen die er zuvor Schmerzhaft zusammen gekniffen hatte. >>Ihr dürft euch nicht anstrengen Heer<<
    Es schien ihm so als würde eine Nymphe oder eine Elfe zu ihm Sprechen eines der Wesen die er sooft in seinen Liedern besang, er versuchte ihr zuantworten aber es gelang ihm nicht da sein Schädel an allen Stellen zu Schmerzen und zu Pochen schien. Ihre weiche Hand tastete sich an seiner Stirn zur Wange vor. >>Ihr habt glück Herr kein Fieber und ihr werdet auch keine Narbe davon behalten. <<
    Er schluckte als er ein weiteres Mal ihre Stimmte vernahm und wurde sich der Rauheit seiner Kehle bewusst, und krächzte etwas Undeutliches als er ein weiteres Mal etwas sagen wollte. Etwas Hölzernes wurde ihm an die Lippen gelegt und kühles Wasser benässte seine Lippen und er Schluckte gierig das klare Nass hinunter. >>Habt dank schönste der Nymphen und Herrin der Schönheit<<
    Er hörte ihr amüsiertes und leises Lachen und einen hölzernen Klopfer als sie den Becher zurück auf den kleinen Tisch neben seinen Tisch stellte. >>Ich bin weder eine Nymphe noch die Herrin der Schönheit mein Herr. << Sie lächelte ihn an, und brachte ihn dazu noch einmal das Wort an sie zurichten >>Doch ihr müsst es einfach sein. Er deutet ein leichtes nicken an>> Ich würde mich doch nicht einfach Irren! <<
    >>Ihr scheint doch mehr abbekommen zu haben als ich gedacht habe Barde. << Sie beugte sich leicht vor um seine Stirn ein weiteres Mal betasten zu können. Sein Blick schwenkte in den Ausschnitt ihres Kleides und ließ ihn Lächeln als er ihren Busen sah. Oh je wie undankbar ich auch bin, ich sollte mich Schämen aber jetzt noch nicht. Sie setzte sich wieder auf und sah ihn an, Roderick hatte schnell den Blick abgewandt und tat so als würde er zur Decke sehen. >>Könnt ihr euch noch an die Schlägerei erinnern? Ihr wurdet von einem Krug an der Stirn erwischt. <<
    >>Ja ich erinnere mich an den Abend. Wie lange liege ich hier schon? << Sein Blick suchte ihren.
    >>Nicht mal zwei Stunden bleibt erst einmal liegen bis es euch besser geht kommt dann zu mir in den Schankraum. << Sie schenkte ihm ein lächeln, stand vom Bettrand auf und verließ das kleine Zimmer ohne sich noch einmal zu ihm umzudrehen. Roderick hingegen blieb liegen und schaute zur Decke und versuchte mit der linken Hand nach dem Becher zu angeln. Beinahe wäre er ihm aus der Hand gerutscht so eben schaffte er es ihn fest zuhalten und so das Wasser zulehren. Langsam zog sich der stechende Schmerz aus seinem Schädel zurück und hinterließ ein nervendes Pochen. Er rieb sich mit der Rechten die er wieder Schmerzfrei bewegen konnte über Stirn und Augen und versuchte sich dann in einem schnellen Ruck von seiner Liegstatt zu erheben. Kurz schwindelte es ihn und zwang ihn beinahe seinen versuch sich auf zusetzten aufzugeben. Mühsam hielt er sich auf dem Bettrand aufrecht und sah sich in dem kleinen Zimmer um, in dem es nur das Bett eine Große wenn auch schlosslose Truhe und einen kleinen Tisch samt einer Tischdecke gab. Er erhob sich und wandte sich noch einmal dem Bett zu am Bettende lag seine Laute immer noch in den Leinenbeutel gehüllt er machte einen Schritt auf sie zu und zog sie vorsichtig aus der Tasche. Er drehte sie einmal um sich zu vergewissern das sie nicht beschädigt worden war. Erleichtert atmete er aus als kein Schaden zu finden war und schob sie wieder zurück in den Beutel. Er klaubte seinen Rucksack vom Boden warf sich einen der Riemen über die Schulter und schlüpfte dann noch mit dem Arm durch die Schlaufe um auch die Laute tragen zu können. Er sah sich noch einmal um und vergewisserte sich das er nichts hatte liegen lassen und Verließ dann den Raum durch die an der Nordwand liegenden Tür und wand sich auf einem Flur wieder, auf seiner rechten Seite befand sich eine Treppe die nach unten Führte zu seiner Linken standen Türen zu leeren Zimmern offen. Er wandte sich der Treppe zu und passierte sie in Schnellen schritten und fand sich in dem Schankraum wieder. Er sah die junge Frau die vor wenigen Minuten an seinem Bett gesessen hatte einen Tisch polieren. An einem Tisch in einer der hinteren Ecke der gemütlichen Stube saß eine alte Frau die die Kapuze ihrer Robe tief ins Gesicht gezogen hatte. Stumm sah sie auf die Tischplatte vor sich und schenkte Roderick keine Beachtung. Roderick wandte sich seiner schönen Retterin zu und kam ihr entgegen. >>Sagt mir wie kann ich das je wieder gut machen? <<
    >>Nun, das könnt ihr ganz einfach, in dem ihr niemals über den Abend singt und meine Taverne ausschlachtet…<< sie lächelte ihn an>>…das werdet ihr doch nicht oder? <<
    >>Nein wenn ich etwas Besingen würde dann ist das die Schönheit die diese Taverne beherbergt, und nichts anderes<< Er lächelte sie an>>…darauf gebe ich euch mein Wort.<< Sie erwiderte sein Lächeln und Nickte ihm zu.>> Ja, das habe ich mir gedacht. Und ich bin auch froh das ihr das kannste so seht und mich nicht in euren Liedern ausschlachtet, denn ich glaube das ist nicht das was ich mir Wünschen würde. <<
    >>Es liegt mir fern, eine Frau wie euch in ürgend einem meiner Lieder oder Versen auszuschlachten, aber ich denke ich könnte auch wenn ich mir die größte Mühe geben würde eurer Schönheit in keinem Lied gerecht werden.<< ihre Stimme schien ihm Glocken hell zu klingen als er ihr Lachen vernahm, es wurde ihm warm ums Herz und er schmunzelte. Immer noch lächelnd sah sie an, >>Ihr wisst wirklich mit Worten umzugehen Barde<< Sie strich sich ein paar lästige Strähnen aus dem Gesicht>>….das muss man euch wahrlich lassen. <<
    >>Oh, ich bitte euch nennt mich doch Roderick! <<
    >>So, dann sollt ihr mich Adriana nennen. <<
    >>Dann sagt mir, werte Adriana was schulde ich euch für das behandeln meines in Mitleidenschaft gezogen Schädels? << Roderick verbeugte sich leicht und schaute die junge Frau sofort wieder an.
    >>Nun, Roderick ihr Schuldet mir nichts. Spätestens eurer flinkes Mundwerk hat euch jede Zeche und jede meiner Mühen umsonst gebracht, und..<< Sie Winkte ab>>…traf euch einer meiner Krüge am Schädel daher ist es das mindeste das ich mich um euch gekümmert habe! <<. Roderick verbeugte sich Höflich vor Adriana und wandte den Blick von ihr ab als ein leises Scheppern ertönte, er wandte sich um und sah die alte Frau die sich so eben erhob. In der Schale vor ihr kippte gerade eine Silbermünze auf die andere. Wort und grußlos verließ die alte Frau die Schänke und verschwand in der Dunkelheit, polternd flog die Tür hinter der Alten zu und somit blieben er und Adriana alleine. Als er sich ihr wieder zuwandte, bedachte sie ihn mit einem süffisanten Lächeln. >>Kommt mein schöner Barde es gibt etwas was ich euch zeigen möchte. << Sie wandte sich ab und ging auf eine Schmale Tür hinter der Theke zu. Als sie diese erreichte schaute sie mit dem gleichen Lächeln auf den Lippen zu ihm. >>Kommt ihr? << Sie öffnete die Tür und verschwand darin. Eiligen Schrittes folgte ihr der Barde und schloss die Tür hinter den beiden.


    *

    >>Schwester komm der Mann ist Tod du kannst nichts mehr für ihn tun. << Die angesprochene wandte sich von der Leiche des ausgemergelten Mannes ab und ließ den Dolch fallen der zuvor in dessen Schädel steckte. >>Niobe das ist ein Dolch der Purpurhand, du weißt was das bedeutet Schwester. << Die Elfe eilte ihrer Schwester nach bis sie, sie erreichte >>…Schwester sprich mit mir. << Die schlanke Schwarzhaarige wandte den Blick zu ihrer Schwester. Ihr blick huschte über die großen rehbraunen Augen, die schmale niedliche Nase weiter über das hübsche Gesicht. Sie lächelte ihre Schwester an, wie ähnlich sie sich doch waren. >>Ja, Schwester ich weiß was das bedeutet…. << Ihre Stimme wurde leiser und verlor ihre Sanftheit>>…wir sind auf dem richtigen Weg. Wir kommen unserem Ziel immer näher Thalessa. <<
    >>Ja…<< Thalessa nickte kurz, >>…wir sind auf dem richtigen Weg der Pfad ist schwer zu übersehen Schwester.


    *


    Überall schien es zurascheln oder zuknacken. Rodericks Blick huschte hin und her und versuchte die Verursacher auszumachen. Orks und Goblins huschte ihm durch den Kopf. Er schüttelte allerdings recht rasch diesen Gedanken ab. Sollten es Goblins oder Orks sein hätten sie ihn schon längst erschlagen und beraubt und würden nicht in den Büschen auf ihn lauern. Allerdings fühlte er sich stetig beobachtet was seine Nacken Haare dazu brachte sich zu Sträuben. Immer wieder sah er sich um und entdeckte nichts nicht einmal den hauch eines Schemens. Vorsichtshalber beschleunigte er seine Schritte, dennoch das Knacken schien ihn unaufhaltsam zu verfolgen. Er erreichte einen Abzweig der Strasse ein windschiefes Schild deutet undeutlich nach Norden Kaldor, wo es auf dem anderen Weg hinging blieb ihm Verborgen da er die Schrift auf dem nächsten Himmelszeichen nicht mehr entziffern konnte. Dann halt Kaldor was auch immer dort ist… Er machte einen schritt zur Seite um das Schild umrunden zu können als eine Stimme hinter einem Baum in unmittelbarer Nähe ertönte sie klang Rau beinahe Kratzig.
    >>Halt wer unseren Abzweig benutzen will zahlt Zoll. <<, ein Bulle von Mann trat aus dem Schatten des Baumes und musterte ihn mit einem breiten fasst Zahnlosen lächeln. Weitere Gestalten schälten sich aus der Dunkelheit Messer und ein Armbrustbolzen blitzte im schwachen Mondlicht auf. >>Ey hassu, Fred nich jehört? << Ein wesentlich kleinerer Mann aber mit der gleichen Ganovenvisage trat vor in der Hand ein leicht gekrümmtes Messer. Rodericks Blick huschte eilig über die Gruppe von Männern. Gut das sind Sieben ich bin alleine... mmh das sind schon mal Sieben zuviel, weglaufen nein die haben eine Armbrust. >>Du Fred ich glaub der hat Torf im Kopf der weiß nich wat du willst! << Der Große bullige sah den kleinen an >>Schnabel kurzer…..<<der Große wandte sich Roderick zu der immer noch einen Ausweg suchte>>…wenne nich das Maul aufmachen tust werde ich Fred der Schlitzer dich schlitzen! << Roderick blinzelte und machte einen Schritt zurück. Die Männer lachten Laut, >>Los Fred schlitz ihn! << schrie einer der Männer aus voller Kehle. Der bullige Fred machte einen Schritt auf Roderick zu und hob das Messer, Roderick tänzelte auf der Stelle er würde sich niemals ergeben. >>Wenn du Sterben willst dann schlag zu. << Die Köpfe der Räuber und der Rodericks drehten sich zeit gleich zur Seite sie erblickten eine alte Frau den Rücken leicht gebeugt das Gesicht unter der Kapuze ihrer roten Robe verborgen. >>Sieh mal Fred ne neue zum Schlitzen! << Der kleine Lachte über seinen Spruch und klopfte einem Räuber auf die Schulter der daraufhin breit zugrinsen begann. >>Ja, ja alte Schrulle zu dir kommen wir gleich. << Fred erhob erneut den Arm den er zuvor gesenkt hatte und sah verwundert das sein kurzfristiges Opfer gar nicht mehr in reichweite war. Roderick hatte die Ablenkung genutzt und gab Versen Geld er rannte so schnell er konnte. Fred sah verwirrt hinter dem rennenden Mann her und holte zum Wurf aus. Ein leises kaum zu vernehmendes Zischen durchdrang die kurzfristige Stille. Der Geruch von Blut und Verbranntem Fleisch drang an ihre Nasen. Der Kleine schaute seinen Kumpel an. >>Du Fred du hast ein Loch in der Brust! << Der Bulle sah an sich runter >>Oh…. << der Mann ging in die Knie und schlug mit dem Gesicht voran auf die Staubige Straße. >>Ey, die Alte hat Fred abgemur…. << der Kleine griff sich Schreiend ins Gesicht, Blut und Rauch drangen durch seine Finger. Kreischend und heulend schlug er hart auf dem Boden und Wälzte sich, allmälig wurde das Schreien zu einem erstickten Gurgeln. Die anderen Räuber wandten sich panisch um und ließen ihre Waffenfallen und Stürmten in die Büsche und verschwand laut Stark. Crea wandte den blick ab und verfolgte den Weg des einzelnen Mannes sie schloss die Augen und murmelte eine alte Litanei und verschwand.


    *

    Laut klackend schlugen die Absätze seiner Stiefel auf das staubige Pflaster der Strasse und wirbelte somit immer wieder kleine Wolken hinter sich auf. Roderick riskierte einen Blick über seine Schultern. Er wurde langsamer als er sah, dass er seine Verfolger abgehängt hatte. Schwer atmend blieb er stehen und beugte sich vor bis seine Hände an seinen Knien zum liegen kamen. >>Welch flinker Bursche ihr doch seit…<< Roderick zuckte und machte einen Satz nach hinten als er die Stimme hörte >>…oh seit doch nicht Schreckhaft. << Lachen erfüllte die Nacht es klang schaurig und Böse allerdings wirkte die Gestalt die hinter einem Baum am Straßenrand hervor trat wirkte nicht mal im Ansatz so. Eine alte Frau sah ihn unter einer Kapuze hervor an >>He ihr seid doch die aus der Taverne und die von gerade! Wie seid ihr den Räubern entkommen, und wie seid ihr an mir vorbei gekommen? << Die alte lachte schaurig auf und sah ihn an. >>Nun Magie mein junger Freund nicht mehr und nicht weniger..<< Sie zeigte mit ihrer Hand auf ihn, Roderick machte einen schritt zurück und provozierte ein weiteres Lachen der alten Frau. >>Keine Angst junger Freund, ich werde euch nichts tun schließlich schuldet Ihr mir etwas<<
    >>Ich schulde euch etwas? Ich schulde euch überhaupt nichts! <<
    >>Ach nein…<< die Alte lächelte>>…schließlich habe ich euch vor den Räubern beschützt<<
    >>Was? << Roderick sah die Frau an er war aufgebracht >>….Ihr habt doch gar nichts gemacht, ich bin von alleine Weggelaufen ohne eure Hilfe! << ein weiteres Lachen der Alten bevor sie die Stimme erhob. >>Ihr wollt mir also nicht aus freien stücken Helfen? Dann muss es so sein!<< Roderick wollte gerade antworten als ihn eine Bleierne schwere erfasste ihn schier einlullte. Er sackte auf die Knie und fiel in einen tiefen Schlaf.


    *

    >>Meister, Meister? Hört ihr mich? << Die dürren überlangen Finger zogen an dem Stoff eines Hochwertigen Blutrotenmantels. >>Hört ihr mich denn nicht? Wollt ihr den armen Olgrim denn nich hören? <<
    >>Schweig du Wurm, ich denke nach. << Baron Tangward von Rabenstein schlug die Hand des kleinen dürren Mannes beiseite das dieser Schmerzerfüllt auf Quiekte und den Kopf zwischen die Schultern zog. Tangward sah mit angewidertem Blick auf das kleine Männlein hinab. >>Olgrim, habt ihr sie gefunden? <<
    >>Ja, Meister wir haben sie gefunden! Aber Holk war nicht in der Lage sie zu vernichten!<< Eilig zog der Olgrim den Kopf weiter zwischen die Schultern um einen Schlag der kommen sollte zu entgehen. Tangward wandte den Blick wieder ab und schaute auf das kleine Dorf vor seiner Burg hinab. Friedlich lag es da nur hier und dort brannte noch Licht in einer der kleinen Hütten oder kleinen Häusern. Mit einem zucken seines Mundwinkels wandte er sich wieder Olgrim zu, sein Blick huschte über den Mann der nicht größer als 1.25 Meter war, er legte den Kopf schief als er den dicken Schädel des Mannes sah der im völligem Kontrast zum Rest des Spindeldürren Körpers stand. >>Sagt Elena bescheid sie soll kommen, und sich auf die Spur der alten Crea machen. Ein weiterer Fehlschlag ist nicht zu Akzeptieren und ich werde kein weiteres Akzeptieren. << Boshaft funkelte Tangward den kleinen Mann an der Quiekend einen schnellen Schritt zurück machte und seinen Meister aus Schweins Äuglein heraus ansah. >>Los verschwinde und richte Elena aus was ich dir gesagt habe. << Eilig Stürmte Olgrim aus dem Zimmer….


    *

    >>Nicht so Schnell, eine alte Frau ist keine Sprinterin mehr<< Crea stupste zum Sechsten oder Siebten mal, Roderick mit einem Dunkelblauen Eibenstab in die Seite. Er schaute den Stab an, er konnte sich gar nicht mehr Entsinnen das sie einen Stab bei sich hatte. Komisches altes Weib… dachte er sich ein weiteres unzähliges Mal und Rieb sich die stelle an seiner Hüfte die immer Kalt wurde wenn ihn der Stab berührte. >>Jetzt hört mir mal zu, ich habe mich schon Einverstanden erklärt euch zu Helfen und mit euch zusammen nach Eschenfurt zugehen obwohl das nicht mal im Ansatz in der Richtung liegt wo ich hin möchte. << Crea grinste breit und spie auf den Boden. >>Das ist das mindeste was ich von dir Erwarten kann, immerhin…<< Crea holte zu einem weiteren stoßen mit dem Stab aus >>….habe ich dir dein wertloses Leben gerettet oder etwa nicht du undankbarer Sack<<
    >>Ja, ja schon gut schon gut…<< Roderick wich dem Stab aus und ließ die Schultern hängen am Liebsten würde er wieder Weglaufen um der Alten nicht Helfen zu müssen aber sie hatte ihm immerhin das Leben gerettet. Er seufzte schwer es blieb ihm nichts anderes über er hatte es ihm bei seiner Spielmann Ehre geschworen jetzt konnte er nichts mehr drehen und wenden er steckte fest. Er wandte den Blick auf die Alte mit ihrer seltsamen Robe und dem noch seltsameren Stab. Sicher kannte er Magier, er war ihn öfters begegnet aber die Alte wirkte für ihn nicht wie eine Magierin, sondern eher wie ein Altes recht gemeines Runzelweib. Bis Eschenfurt und keine Meile weiter alte Vettel… Er wandte den Blick wieder von ihr ab und spähte in die Dunkelheit. Man konnte kaum weiter als vier Schritt sehen aber sie drängte ihn mit ihrem Stab immer wieder weiterzugehen wenn er Rasten wollte. Die Nacht ist zum Schlafen da nicht um in ihr herum zuwandern. Das hat er ihr auch gesagt aber nur einen Schlag mit dem Stab abbekommen. Er kam sich schon wie ein Sklave vor. Er war nicht sonderlich erpicht darauf sich mit ihr auseinander zusetzten das es sowieso immer mit einem Stoßen des Stabes endete hatte der alleinige Versuch schon Wertlos. Er trat einen Stein beiseite der Scheppernd über die Strasse kullerte und ürgend wo im Gras am Wegesrand zum Liegen kam. Es wurde ihm heiß und kalt zugleich. Er drückte das Kreuz durch bis er ein Hohlkreuz bildete, Roderick machte einen Satz nach vorne und wandte sich zornig um. >>Was soll denn das? Nehmt euren verdammten Stock weg! Ich habe doch nichts gemacht.<< Roderick funkelte die alte Frau an, diese Lächelte nur. >>Wer nicht auf passt der wird bestraft Kind das solltest du doch gelernt haben. <<
    >>Ihr solltet aufpassen nicht unaufmerksam zu werden denn ich werde euch dann den Stab über den Schädel hauen und ihn unter Wert verkaufen das sage ich euch aber! << Wieder lachte die Alte schaurig das es einem nur so das Mark gefrieren ließ. Eilig wandte sich Roderick um der kein Interesse mehr daran hatte sich weiter mit ihr zu unterhalten. Gib mir Kraft Lanessa…



    *

    Derian ließ sein Schwert herab sausen, lautstark trafen Schwert und Schild aufeinander. Mit einem Aufschrei lies der Goblin den Schild fallen und schaute Schockiert auf sein Gebrochenes Handgelenk einige Knochensplitter waren durch die Haut getreten. Derian trat vor und senkte die Klinge mit einem Schmatzen drang die scharfe Klinge in den Leib des kleinen hässlichen Untiers ein. Ein gurgelndes Geräusch war das letzte was er von sich gab als er zuckend am Boden lag. Derian drehte die Klinge einmal und hörte den Brustkorb brechen. Er musste seinen Fuß auf die Schulter des Goblins legen um sie mit einem Kräftigen ruck befreien zu können. Er säuberte mit einem zufriedenen Blick die Klinge an dem ohne hin vor Dreck starrendes Hemd des Goblins. Sein Blick trübte sich als er die Menschen am Straßenrand sah. Erst beraubt und dann erschlagen. Er war zu Spät gekommen, aber noch rechtzeitig die Wanderer zurächen. Zwölf dieser Biester hatte er erschlagen aber was nutzte das schon, die Leute wurden dadurch auch nicht Lebendig. Aber er hatte sein bestes Getan, was aber wiederum den Toten am Wegesrand nicht viel Helfen würde. Resignieren schob er das Schwert zurück in die Scheide und sah sich nach seinem Pferd um, was nicht weit von ihm am Grasen war und dabei Aufmerksam die Ohren aufgestellt hatte. Kurz hob Sturmmähne den Kopf als er sah wie sein Besitzer auf ihn zuschritt und sich auf seinen Sattel schwang und ihm die Waden in die Flanke drückte. Langsam trabte der Massige Kaltblüter an und verfiel rasch in einen gemütlichen Lauf zurück nach Zevendorf.


    Rumpelnd setzte sich die Kutsche wieder in Bewegung und Alina erwachte aus ihrem Traumlosen Schlaf nur um der Diegelwitt direkt in die Augen sehen zu müssen. Die Diegelwitt hielt ein kleines Buch in der Hand. Alinas Blick huschte kurz über den Titel Wichtige dinge bei Hofe. Sie rollte mit den Augen und wandte den Blick vom Buch sowohl auch von der Diegelwitt ab um sich die Vorbeiziehende Landschaft anzusehen. Sie rutschte mehrfach auf der Gepolsterten Bank hin und her wobei sie sich fest vornahm ihrem Vater mitzuteilen wie Schlecht die Reichstrasse gewahrtet wurde. Sie schien bereits jedes kleine Loch zuspüren. Das sagte ihr wenigstens ihr Schmerzendes Hinterteil, die Diegelwitt räusperte sich, offenbar gefiel ihr ganz und gar nicht das sich ihre Schülerin so unfein benahm. Eine feine Dame hätte die Fahrt ohne murren und ohne hin und herrutschen überstanden. Wieder einmal dachte die alte Frau Diegelwitt darüber nach was für ein gehorsames Kind ihre Schülerin doch war. Die alles infrage Stellte was man ihr sagte oder zeigte. Alles war für sie nicht akzeptabel. Frau Diegelwitt schüttelte kurz den Kopf als sie Alina da ungehörig auf der Bank herum Rutschen sah. So was tat man nicht al Baroness so was gehörte sich nicht, so etwas macht eine Bäuerin aber nicht eine Baroness. Waren denn die letzten drei Jahre vollkommen umsonst hatte Alina denn überhaupt nichts gelernt. Die Diegelwitt wandte den Blick von ihrem Zögling ab und vertiefte sich mit einem leisen unverkennbaren Seufzer in ihr Buch. Von draußen war das Typische Hohohoh zuhören als Gunter an der nächsten Wechselstation halt machte und den Bunten Torbogen der einfachen Taverne passierte. Gunter konnte das Rad nur provisorisch Reparieren und musste dringend ein neues Rad heranschaffen denn die letzten zwei Stunden in die Heimat würde es nicht überstehen und ein Fußmarsch kam für Alina schon mal gar nicht in infrage da sie nun eine schiere Ewigkeit den Hintern Wundgescheuert hatte würde sie sicher nicht noch zu Fuß gehen. Eilig kam ein Stallbursche auf die Kutsche mit dem Wappen des Herzogs von Sturmbach angelaufen und schaute voller Respekt auf das Wappen. Die gekreuzten Schwerter auf Rotengrund, der Breitschultrige Kutscher blieb vor einem der großen Ställe stehen und der junge Sauste förmlich auf ihn zu. Er nickte eilig als der Kutscher ihm zubrummte ihm ein neues Rad und vier Neue Pferde zu besorgen. Die alleinige Größe der Kutschte flößte dem Stallburschen der Wahrlich so etwas noch nie zuvor gesehen hatte Respekt ein und Rauschte eilig von dannen. Die Tür öffnete sich und Alina stieg aus und hüpfte die kleine Stufe hinab das der mit Kies ausgelegte Innhof leise knirschte. Sie trat einen Schritt vor um der hinter ihr aussteigenden Frau Diegelwitt platz zumachen die in einer Wahren Prozedur von würde und benehmen aus der Kutsche stieg und sich geringschätzig umsah. Die Tür der Taverne öffnete sich und ein Knapp zwei Schritt großer Mann mit bereits ergrauten Haaren trat in Freie. Er verbeugte sich und er hob eine tiefe Stimme. >>Willkommen in meiner Wechselstation Hufeisen hohe Damen ich hoffe ich kann all eure Wünsche in meinem bescheidenen Haus erfüllen.<< Mit einer weiteren schneidigen Verbeugung wandte er sich wieder ab und verschwand zurück ins Haus, um sich wieder um die anderen Gäste zukümmern. Eine weitere Kutsche stand im Hof die das Siegel der Kaiserlichen Transport Gesellschaft trug das goldene Horn auf Rotengrund. Alina nickte Gunter zu der sich darum Kümmerte rasch wieder aufbrechen zu können. Sie hingegen steuerte dicht gefolgt von der Diegelwitt das Gasthaus an. Öffnete die massive Holztür und fand sich als bald in einem Gediegen eingerichteten Raum wieder. Bunter Gardinen schmückten die Butzenfenster und warfen so eine primitive Romantik in den Raum. Die Tische waren wild durch einander Gestellt und gaben dann ein Buntes und vielfältiges Muster an Sitzplätzen. Frau Diegelwitt und Alina setzten sich in die Mitte an einen Tisch mit zwei Stühlen. Außer einem Wanderer und zwei Kutschern die ihrer Uniformen her zur Transportkutsche gehörten befand sich bisher niemand mehr in der Gaststube. Als die beiden sich niederließen stand auch schon der ergraute Hüne an ihrem Tisch und fragte nach ihren Wünschen. Alina sowie Frau Diegelwitt beschränkten sich auf einen Tee da sie nicht vor hatten länger zubleiben als nötig. Wenige Minuten später die, die beiden Frauen schweigend verbracht hatten brachte der groß Mann ihnen ihren Tee. Er wurde ihnen in kleinen Bechern gereicht nicht in Porzellan Tassen wie es die beiden Gewohnt waren. Was hingegen Alina nicht weiter zustören schien nur die Diegelwitt, berührte mit Fingern und Lippen nur soviel Becher wie nötig war zutrinken. Was Alina als äußerst Dümmlich und unpassend empfand. Die beiden mussten eine knappe Stunde in der Schankstube verbringen als Gunter das Haus betrat und die beiden aufklärte dass die Kutsche nun fertig Repariert sei. Die beiden Frauen bezahlten ihre Zeche getrennt und Verabschiedeten sich von dem Höflichen Wirt. Und verließen zügig Rumpelnd die Wechselstation in Richtung Sturmbach
    Our spirit was here long before you
    Long before us
    And long will it be after your pride brings you to your end


    http://www.engel-der-verdammnis.beepworld.de/

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