Flecky der Nachtschatten - Seite 2
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Thema: Flecky der Nachtschatten

  1. #16

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    Sichtlich angeschlagen lief Flecky durch das nächtliche Tir na nOgh, seine Gedanken schweiften immer wieder ab, nach all den Jahren erfuhr er endlich was von seiner Familie—und dann waren das viel mehr Informationen als er überhaupt haben wollte. So in düstere Gedanken versunken bemerkte er viel zu spät den halbstarken Kelten der aus einem Hauseingang kam und ihn wohl nicht bemerkte und anrempelte. Unter gegenseitigem „He“ Rufen gingen beide auseinander, doch Flecky spürte eine zielgerichtete Hand die sich seinem Geldbeutel näherte. Eine rasche doch durchaus unauffällige Hüftbewegung brachte die Börse an eine sichere Stelle, und mit einem Grinsen lies Flecky den Amateur zurück. Nach der ersten Kurve griff Flecky an seinen Gürtel und zückte den Geldbeutel des Kelten den er gleich beim Anfang des versuchten Taschendiebstahls entwendet hatte. „Naja nich viel drin, nen bischen Silber und 2 Goldstücke, hatte wohl die letzten Tage nich viel Glück gehabt der Kleine“ murmelte Flecky vor sich hin. Rasch wechselten die mageren Besitztümer den Geldbeutel, während der fremde Geldbeutel ganz offen an einen Baumast gehängt wurde. Vielleicht konnte den ja jemand gebrauchen.
    „Ich glaube du hast mir gerade etwas weggenommen und das will ich jetzt sofort wiederhaben“ ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihm, und ein etwas außer Atem geratener Kelte wurde langsamer als er den stehenden Lurikeen fast erreicht hatte.
    „Sehe es von der sportlichen Seite und such dir demnächst deine Ziele sorgfältiger aus, und jetzt lass mich in Ruhe ich hatte nen verdammt beschissenen Abend“ meinte Flecky und wollte sich gerade umdrehen als ein ebenso junger allerdings erheblich größerer Firbolg neben den Kelten trat. „Du hast doch meinen Freund gehört, jetzt rück seine und auch gleich noch deine Sachen raus oder muss ich erst unangenehm werden?“ und mit diesen Worten ballte er seine ansehnlichen Fäuste und näherte sich dem Lurikeen.
    „Nah dann lasst uns spielen“ murmelte Flecky halblaut, machte einen Schritt zur Seite und verschwand im Schatten. Verwirrt kratzte sich der Firbolg am Kopf, suchend schweifte sein Blick umher doch der Lurikeen blieb verschwunden. „Karl, der is weg—oder siehst du ihn noch? Karl?“ doch Karl sagte kein Wort mehr, denn als sich der Firbolg zum Kelten umdrehte lag der schon im Dreck und rührte sich nicht mehr. Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte der Firbolg einen Schatten, und mit viel Schwung flog die rechte Faust herum. Dummerweise weit am Ziel vorbei, und als der Oberkörper des Firbolg der Faust nachschwang bekam er einen bösen Ellenbogen gegen den linken Oberschenkel der das ganze Bein direkt gefühllos werden lies.
    Eine harte Gerade in den Magen zeigte dem angeschlagenen Möchtegern Schläger seine Grenzen, und als er sich daraufhin unfreiwillig vorbeugte blickte er Auge in Auge mit dem Lurikeen.
    „Seit wann können Luris fliegen?“ war der letzte klare Gedanken des Halbstarken, bevor ihn erst das rechte und dann das linke Knie des hochgesprungen Lurikeens an der Kinnspitze trafen und den Firbolg für eine längere Zeit ins Land der Träume schickten. Rasch wurde auch die Geldbörse des Firbolgs entwendet, und dann war Flecky auch schon verschwunden. Er näherte sich dem Palast und ging dann raschen Schrittes zur Magierin die derzeit den Dienst der Tunnelerin hatte. Er nannte ihr die Koordinaten des Gildenhauses, alles was Flecky jetzt noch wollte war schlafen.
    „Hey Kleiner, wach auf und komm mal mit“ eine Hand schüttelte Caballero leicht, „geh weg Heilt—lass mich noch schlafen. Am besten wäre es wenn ich gar nicht aufwache, also lass mich“.
    Er ahnte es bereits—Heilt der alte Druide und Leiter der Gilde würde eh nicht nachgeben und ihn wieder rütteln. „Jaha Ich komme gleich, gib mir noch einen Moment. Nur weil eines der Kniegelenke des alten Firbolgs knackte hörte er das Heilt das Zimmer verlassen hatte. Niemand der Gilde machte grosartig Krach beim laufen, denn alle waren sie Kriegs erfahren und hatten unzähligen Gefahren getrotzt.
    Heilt hatte sich im großen Aufenthaltsraum an den Tisch gesetzt, grinsend nahm er sich einen Apfel aus dem Korb der immer auf dem Tisch stand und von Izabelle der Hüterin immer wieder aufgefüllt wurde. „Obst ist gesund“ pflegte sie dann immer wieder in die Runde zu rufen, wenn die Gilde mehr oder weniger komplett zusammen saß und feierte.
    „Ja ja ich weiss und 2 Birnen sind besser wie nen Humpen Bier und ein Steak“ pflegte dann stets Jimmy der Fian zu rufen. Pflichtbewusst sah er sich dann immer in der Runde um, nahm sich ein Stück Obst und biss herzhaft hinein. „Dummerweise schmeckt Bier und Fleisch aber besser“.
    Und jedes Mal ging Izabelle dann in die Luft, rief etwas von „Du Troll“ oder ähnlichem und lies alle am Tisch loslachen.
    als Gott mich schuf wollte er bloß angeben

  2. #17

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    Huhu
    bin total begeistert von Flecky und gespannt auf die Fortsetzung. Vielen Dank für die tolle Geschichte. Macht großen Spass das zu lesen.
    Gruß Sita
    Avalon
    Jamileah - Fian
    Jamilusia -Ench
    Jamilita - Eld

    Lyonesse
    Jamilucca - Bersi
    Jamileya - Jäger
    Jamilucy - Wally

  3. #18

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    So in Gedanken versunken bemerkte er den kleinen Nachtschatten erst, als sich dieser ebenfalls einen Apfel aus dem Korb nahm. „Setz dich bitte, Caballero. Du hast heute einen ziemlich unruhigen Schlaf gehabt und Ich habe ohne es zu wollen einiges von dem gehört, was du in Schlaf geredet hast. Bleib sitzen, das was Ich gehört habe verlässt dieses Haus nicht“. Flecky war aufgesprungen, und lies sich dann wieder schwer auf einen Stuhl fallen. Er wollte was sagen, doch Heilt hielt ihn mit einer Handbewegung zurück. „Wenn Ich dir jetzt sage das du für Taten andere nicht verantwortlich gemacht werden kannst, wird dir das denke ich mal kaum helfen. Deswegen werde Ich dir jetzt etwas erzählen was Ich bis jetzt noch niemandem gesagt habe. Keine Angst, das dauert nicht lange, hmm wo fange Ich am besten an…
    Du weißt das Ich einen Bruder hatte, einen Schwertmeister, und das wir Zwei früher sehr oft alleine unterwegs waren. Wir waren verdammt gut, und so manch ein Alb oder Midi hat sich mächtig mit uns vertan. Wir 2 ergänzten uns perfekt, doch leider wurden wir dadurch hmm überheblich. Wir hatten mehrere kleine Scharmützel in der Nähe von Dun Bolg gehabt, und Ich weiss es noch als wäre es gestern gewesen—Verursacht erschlug einen Midgarder Troll mit einem sauberen Rückschwung beider Sicheln. Dann drehte er sich zu mir um, grinste—und da schlug der Pfeil in seiner Brust ein. Eigentlich nicht so schlimm, immerhin hätte ich es locker heilen können, doch er stand am Rande einer Klippe und unten rauschte einer dieser Gebirgsbäche durch. Durch den Pfeil aus dem Gleichgewicht gebracht stürzte mein Bruder in die Schlucht, und ich lief für die nächsten Jahre Amok. In dem Augenblick den Ich brauchte um die Klippe zu erreichen kamen Anploe und Izabelle aus dem Dickicht. Sie hinderten mich daran ebenfalls in diese Schlucht zu springen. Gemeinsam suchten wir Verursacht, doch trotzt tagelanger Suche habe ich meinen Bruder niemals wieder gesehen. Danach änderte sich mein Leben schlagartig, Ich begann die Midis und Albs zu hassen, und ich meine richtig zu hassen. Ganz besonders Bogenschützen standen auf meiner Liste ganz oben, eine Weile zog Ich mit verschiedenen Gruppen durchs Grenzgebiet, aber die meisten Gruppen erwarteten von einem Druiden mehr als ich bieten konnte. Obendrein brachte es mir auch viel größere Befriedigung wenn Ich selber den Gegner zur Strecke brachte. Zu dem Zeitpunkt bemerkte Ich das die Tiere die meinen Ruf erhörten sich veränderten. Zuerst unmerklich, aber je grimmiger Ich wurde, umso aggressivere und bösere Luchse und Wölfe folgten mir.
    Ich perfektionierte meine Jagd auf Tarner, und unzählige Midgarder und Albs fielen mir zum Opfer. Und als dann noch Atlantis endeckt wurde, und Ich die Axt der Bosheit und das Zyklopenaugenschild fand wurde es dann noch heftiger.
    Ich weiss nicht wie viele Ich schlussendlich erschlug, und ich weiss auch nicht ob ich den Schützen erwischte der meinen Bruder tötete. Aber Ich werde niemals meinen letzten toten Feind vergessen. Ich war in Darkness Fall unterwegs, wollte einige niedere Dämonen erschlagen um deren Taschen zu leeren und nen paar Siegel abzugreifen. Ich war also nen paar Rocots am hauen als ich aus den Augenwinkeln einen Alb Bogie sah. Er war noch jung und schrecklich unerfahren aber das war mir gleich. Mein Luchs griff ihn sogleich an, Binderanken von mir beschworen verhinderten eine Flucht. Ich lief dem Luchs hinterher, und gleich mein erster Schlag mit dem Streitkolben brach durch seine klägliche Deckung und zertrümmerte mehrere Rippen. Der Luchs hatte inzwischen seinen Oberschenkel aufgerissen, so dass an eine rasche Flucht nicht zu denken war. Und dann fing ich an mit ihm zu spielen, gab ihm einen Tritt so das er mehrere Meter weit wegrollte und wartete ab. Wie erhofft tarnte er sich verzweifelt und versuchte zu fliehen, doch die Blutspur war unübersehbar. Ich gab dem Inconnu immer wieder etwas Vorsprung, nur um dann wieder zuzuschlagen. Mal lies ich den Luchs angreifen, mal verpasste ich ihm einen Hieb oder Tritt, 2 mal zauberte ich auch einen Gifthauch, passte aber stets darauf auf ihn nicht tödlich zu verletzten. Schlussendlich trieb ich den Inconnu unseren Eingangsbereich hoch, und als er das Ausgangsportal sah machte ich den Sack zu. Im Moment als seine Hoffnung es vielleicht doch noch zu schaffen am größten war umhüllte ich seine Beine mit den stärksten Binderanken die ich rufen konnte. Ich lies meine ganze Wut und den Zorn den ich im laufe der Jahre auf Tarner angesammelt hatte auf diesen unerfahrenen Inconnu los. Die Ranken gehorchten meinem Willen und brachen seine Beine, der Luchs spürte ebenfalls meine Wut und biss etwas auf dem Alb herum, zog sich dann aber plötzlich winselnd vor mir zurück. Ich entließ ihn aus meinem Willen, denn mit einem Schwächling und Feigling wollte ich nichts zu tun haben, und dann beschwor ich einen Baum herbei. Aber nicht irgendwo, nein mitten im Brustkorb des Inconnu lies ich den Baum wachsen. Den Blick aus den Augen des Albs wie der Baum durch seinen Brustkorb wuchs werde ich nie vergessen, das war Verzweifelung pur gewesen. Alle Anwesenden Hibernia die diese Hinrichtung, denn etwas anderes war es nicht gewesen, gesehen hatten waren ensetzt. Denn ich hatte keinen einfach Baum herbei gerufen, sondern einen Zornholz. Die Bäume die von den entarteten Druiden des Cad Caddeau Pfades gerufen werden. In meiner grenzenlosen Wut hatte ich den immer schwächer werdenden Pfad der Guten verlassen, und stand auf einmal auf der anderen Seite, plötzlich war ich ein Renegat und Außenseiter. Mir war schlagartig klar das ich verschwinden musste, vor allem aber ekelte ich mich vor mir selber. Das hätte mein Bruder niemals von mir erwartet, vor meinem geistigen Auge sah ich ihn, wie er den Kopf schüttelte und sich umdrehte—grenzenlose Enttäuschung in den Augen.
    Ich brauchte beinahe 4 Wochen um in den Wäldern der Sheeroe Hügel zu verschwinden. Hier würde mich keiner suchen, und ich hätte die Ruhe und den Frieden um wieder zu mir selbst zu finden. Naja ich hatte natürlich Vita Anploe und Izabelle vergessen, gerade mit den dreien war ich oft hier gewesen. Keine 3 Monate nachdem ich mich abgesetzt hatte standen sie plötzlich vor meiner Hütte und grinsten mich an. Mittlerweile galt ich als Vogelfrei, auf meinem Kopf war eine Belohnung ausgesetzt und jeder hatte das Recht es einzufordern der mich den Reichswachen übergab—egal ob Lebend oder Tot.
    als Gott mich schuf wollte er bloß angeben

  4. #19

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    Und da standen dann plötzlich die 3 einfach so vor der Tür, Ich wusste nicht im Geringsten wie ich mich verhalten soll, hatte ich doch keine Ahnung was sie machen würden. Doch da zog Anploe plötzlich 2 Krüge Met hinter dem Rücken hervor, und meinte nur—müssen wir die jetzt alleine leeren oder hilfst du uns dabei? An diesem Tag redeten wir lange miteinander, Ich lies meinen ganzen Zorn und Kummer über Verursachts Tot los, endlich merkte ich das meine Seele leichter wurde und der ganze Druck von mir abfiel. Anploe erzählte mir das der Orden der Druiden in heller Aufregung meinetwegen war, er als Hüter war ja in den Hallen willkommen, das Oberhaupt der Druiden hatte ihn auch vorstellig werden lassen und darauf bestanden das mich meine Gilde ausliefern sollte.
    „So was kommt natürlich für uns gar nicht in Frage“ meinte Izabelle, „aber wir werden das anders machen. Die nächste Zeit ist immer mindestens einer aus der Gilde bei dir, schon alleine wegen der Kopfgeldjäger, aber auch um dir zu dabei zu helfen dein Gleichgewicht wiederzufinden. Und ich denke es ist auch besser wenn du zurzeit keine Tierfreunde rufst, wer weis was deinem Ruf im Moment folge leisten würde.“ Sie sah mich an und wurde plötzlich bleich im Gesicht „Du hast Tiere gerufen?“.
    Betreten sah ich zu Boden „Ich bin doch ein Naturdruide—ohne Tier an meiner Seite fühle ich mich leer. Doch etwas ist anders als sonst, normalerweise spüre ich bei meinem Tierruf die Antwort immer von der rechten Seite, im Laufe der letzten Monate hatte sich die Antwort mehr zur Mitte hin verschoben---aber jetzt kommt sie von ganz links. Das ist natürlich nur eine vereinfachte Beschreibung—aber genauer kann man das glaube ich nicht erklären“.
    „Was antwortet jetzt auf deine Rufe?“ wollte Vita wissen und beugte sich leicht vor.
    Meine Stimme war nur noch ein Hauch als ich „Dämonen“ flüsterte, „statt Luchse kommen Naburit Trinker, Wölfe schicken Sukkubi und statt Bären kommen Rocots. Naja und bei den Bäumen ists ja klar—Zornys“.
    Entsetzt sahen mich meine Freunde an, Anploe stürzte seinen Becher Met runter Vita und Izabelle sahen mich nur fassungslos an. Wären sie jetzt abgerückt und zurückgewichen --- Ich weiß nicht was dann passiert wäre aber nichts von alledem geschah.
    Mit einem „Na Dickerchen, dann wirst du wohl eine Weile ohne Tiere auskommen müssen“ brach Anploe die Stille in meiner bescheidenen Hütte. Wir werden das so machen wie Izi gesagt hat, nur denke ich das es besser ist wenn immer 2 von uns hier bei dir sind. Die nächsten Monate hälst du dich bedeckt, lass Gras über die Sache wachsen und wir werden sehen was sich mit deinem Orden machen lässt. Vielleicht kann Drogenn ein gutes Wort für dich einlegen damit wir ein wenig Zeit gewinnen können. Vita und Izi werden bei dir bleiben und helfen deine Mitte zu finden. Ich werde inzwischen mal die Gilde aktivieren, so dass permanent andere von uns dir auf den Geist gehen werden. Damit hast du dann wenigstens etwas Ablenkung und bist auf dem neusten Stand was so in der Welt draußen vor sich geht.“
    Und genau so geschah es, ich verbrachte die nächsten 3 Jahre in der Wildnis und wurde so was wie der gute Geist der Sheeroe Hügel. Ich heilte aus sicherer Entfernung, sendete Binderanken um bedrängten Gruppen zu helfen und viele andere Sachen. Im Laufe der Zeit kehrte meine alte Ruhe und Ausgeglichenheit zurück, und dann versuchte ich einen Tierruf ….. und ein Luchs erschien. Es war ein wunderschönes Tier einfach perfekt. Kein vernarbter alter Kampftiger sondern ein junger kräftiger Luchs. Nun wusste ich das meine Wunden vernarbt waren, und meine Wut und Zorn sich beruhigt hatten. Ich hatte meine innere Ruhe wiedergefunden, das wichtigste für einen Druiden. Mit Hilfe der Gilde machte ich mich auf nach Tir na nOgh, und stellte mich meinem Orden. Ich musste in vielen Prüfungen beweisen das ich nicht mehr auf dem Pfad von Cad Caddeau wanderte. Nur eins wurde mir verboten, und ich habe es auch von mir aus niemals wieder versucht. Ich darf keinen Baumgefährten mehr rufen, denn wer einmal Zornhölzer rief, vernimmt niewieder den Ruf der normalen Bäume. Dieser Pfad ist mir für immer verborgen. Ich bestand alle Prüfungen mit Pravour, das Kopfgeld wurde aufgehoben und alle Steckbriefe eingesammelt. Ich wurde wieder ein vollwertiges Mitglied von Hibernia, aber ich war danach nie mehr wieder im Grenzgebiet, die Gefahr das ich wieder umkippen könnte ist allgegenwärtig. Was ich dir damit sagen will ist folgendes, was immer auch deine Familie früher gemacht hat, dafür bist du nicht verantwortlich. Nur deine Taten zählen, und solltest du mal auf deinem Weg falsch abbiegen hast du in uns stets treue Begleiter. Wir helfen dir so gut es geht, fangen dich zur Not auch auf und stellen dich zurück auf die Beine. Aber du musst das auch selber wollen!! Wenn du dich selber aufgibst können wir dir nicht helfen, Ich bin nur ein alter Druide der dir gelegentlich den Kopf wäscht—an die Hand nehmen werde ich dich sicherlich nicht. Dafür bist du schon zu gross—grinsend sah Heilt auf den kleinen Lurikeen herab „Immerhin bist du schon fast so gross wie meine Keule“.
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  5. #20

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    Caballero hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einer Freundschaft und Offenheit mit der sich der alte Druide ihm gerade offenbart hatte. „Leider wiegen manche Taten schwerer als andere, um vieles schwerer. Wie du schon sagst—Ich bin für meine Taten selber verantwortlich, aber ein dicker Makel klebt trotzdem an mir. Vergessen ist schon schwer—aber vergeben? Ich selber kann es ja nicht vergeben—und das wo es meine eigene Familie ist. Aber vielleicht kann ich ja durch meine eigenen Taten etwas Wiedergutmachung leisten. Wie auch immer Ich muss jetzt los, wir sehen uns dann beim nächsten Fest—oder eher“. Sprachs und wollte schon losgehen, aber ein „Halt warte kurz“ von Heilt lies ihn jäh stoppen. „Du hattest mich doch mal gefragt, ob es ein Gift gibt das schnell wirkt, und den Gegner wirksam vergiftet, so wirksam das ein Heiler große Probleme bekommt. Nunja ich habe etwas rumexperimentiert, Viti hat mir dabei geholfen und gemeinsam haben wir da eine bösartige Substanz gefunden. Es ist nicht viel, nur dieses kleine Fläschchen, aber das sollte hoffentlich reichen. Verwende bloß deine geliebten Handschuhe beim auftragen auf deinen Waffen, die kleinste Verletzung wäre wahrscheinlich sogar für dich tödlich, wenn nicht gerade Viti oder Ich in der Nähe wären“.
    „Danke Großer, das wird mir hoffentlich nützliche Dienste beim nächsten Auftrag leisten“ und mit einem letzten „Wir sehen uns dann“ ging Flecky zu dem Hausangestellten Elfen und lies sich nach Molvik teleportieren. Grübelnd blickte der alte Druide ins Leere, er hatte ein ganz komisches Gefühl. „Ich befürchte das du nicht zurückkommen wirst, Caballero, Ich glaube das willst du gar nicht. Manchen Dämonen kann man nicht davonrennen, sondern man muss sich ihnen stellen“. Und zum ersten Mal seit langer Zeit holte sich Heilt vormittags einen großen Becher Met und setzte sich an den langen Tisch. Und da saß er auch noch als später Letsrezz mit Stornech und Chiemi quatschend und lachend die Treppe runterkam.
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  6. #21

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    sorry das ich erst jetzt weiterschreib, aber seit nem guten halben jahr hab ich 12 stunden schichten am hals

    Flecky erschien buchstäblich aus dem Nichts, auf dem Vorhof der Festung in Molvik, direkt neben dem Portalstein dessen Magie jeden der es wollte zurück nach Druim Ligen schickte. Es war erstaunlich ruhig, doch dann fiel es ihm auf. Jedes Mal aufs neue vergaß er den Zeitunterschied zwischen dem Schlachtfeld Molvik und den verschiedenen Bereichen von Hibernia. Es war in Molvik noch tiefste Nacht, und so betrat er erstmal das Wirtshaus, das hatte nämlich hier immer auf. Der Wirt erkannte ihn sofort, und mit einem „Na Caballero – das Übliche? Einen großen Krug Met?“

    "Nee du, lieb gemeint aber ich komme gerade direkt von Zuhause. Da ist gerade mal eben die Sonne aufgegangen, nen Krug Wasser und ein paar belegte Brote sind ausreichend". Kurz darauf brachte der Wirt das gewünschte und lies den Nachtschatten in Ruhe frühstücken. Gerade als der Lurikeen sein Mahl beendet hatte kam eine kleine Gruppe in die Kneipe, ein Elf Waldläufer war bei ihnen, und kam auf Caballero zu. "Hoi Flecky lange nicht gesehen, was führt dich denn nach Molle? Wolltest du den Albs und Midis wieder zeigen wo der Frosch die Locken hat?"
    Flecky grinste nur vielsagend und trank einen Schluck Wasser. "Sag mal Gromar, wie steht’s um die Mittelfestung? Ich habe nun die verrücktesten Sachen darüber gehört. Was ist denn da nun los?"
    Zögernd blickte ihn der Waldläufer an, schlagartig war die komplette Heiterkeit aus seinem Gesicht verschwunden und er wurde tot ernst. "Also deswegen bist du hier---jaja sag nix, Ich arbeite für den gleichen Verein wie du.
    Also es sieht so aus, um die Festung haben die Midis eine Art Schutzschild errichtet der stets 1 Rasse davon abhält sich der Burg zu nähern, die Albs haben das gleiche Problem. Immer um Mitternacht ändert sich die Rasse, und was immer sie machen Minotauren werden nicht ausgesperrt". Fragend hob Flecky eine Augenbraue und der Waldläufer grinste. "Sie haben das einmal gemacht, und ihre eigenen Minotauren wurden aus der Burg geschleudert--sah aus als ob die mit nem Katapult rausgeschossen wurden. Hat natürlich keiner überlebt, und seit dem wurde das nicht wiederholt. Was immer sie machen--betrifft also alle Minos. Im Moment halten die Midis also die Festung, wir greifen zwar jeden an der rein oder rauskommt, aber im Moment sind sie eindeutig im Vorteil. So das war’s, mehr kann ich dir nicht sagen, denn mehr weiß hier eh keiner, ach ja wenn du losgehst--deine Koboldfreundin Upsala ist zur Zeit aktiv. Sei also vorsichtig wenn du durch die Wälder ziehst". Und mit diesen Worten ging der Elf 3 Tische weiter wo seine Freunde auf ihn warteten. Flecky musste grinsen, Upsala war alles andere als seine Freundin. Am ehesten konnte man es als Achtung vor den Fähigkeiten des anderen nennen, aber trotz allem war sie eine Feindin, genauer gesagt eine der besten feindlichen Tarnerinnen der er je begegnet war. Als Schattenklinge—dem Midgardschen Gegenstück zum Nachtschatten—war sie unübertroffen. Trotz allem war sie unglaublich fair, und griff niemals einen hilflosen oder fliehenden Gegner an. Bis jetzt hatten sie sich noch nicht direkt gegenübergestanden, sondern sich nur häufig über eine gewisse Distanze auf dem Schlachtfeld gesehen, und jedesmal hatte sie ihn angelächelt und zu gewunken, warum auch immer sie dies machte.
    Flecky überlegte kurz ob er sofort losgehen sollte, oder lieber bis zum Morgen warten solle. Doch noch immer spürte er leicht die Wirkung des Alkohols den er mit Blathnaid getrunken hatte. Also stand er auf, warf für das Essen etwas Geld auf den Tisch und verlies die Taverne. Raschen Schrittes ging er zum Schlafhaus und nahm eines der freien Zimmer. Etwas zusätzlichen Schlaf konnte sicher nicht schaden, denn wer wusste schon wann er das nächste Mal dazu die Möglichkeit hatte.
    An all das musste der hochgewachsene Lurikeen denken als er am Morgen auf dem Festungshof stand. Hier konnte er jetzt nichts mehr weiter machen, und so ging er schnell in die Taverne, lies sich einen Proviantbeutel füllen und verlies die Festung Richtung Schlachtfeld Molvik.
    Für alle die noch nie die sanften Hügel oder die kleinen Wälder dieser Insel gesehen haben, folgt hier eine kleine Beschreibung. Molvik (von denen die dagewesen sind Schlachtfeld Molvik genannt) ist eine mittelgroße Insel, mit 4 Burgen. 3 sind an den Eckpunkten eines großen Dreiecks auf dem äußersten Rand der Insel, und nur auf magischer Weise durch die Teleportationsfähigkeit der Tunnler zu erreichen. Jeweils 1 davon gehört dem Reich Albion, Midgard und Hibernia, und würde man von jedem Keep eine gerade Linie ziehen würde der Schnittpunkt dieser Linie den Standort der 4 und größten Festung anzeigen. Diese Festung hat keinen festen Besitzer, und um ihren Besitz wird hart gekämpft. Auf halber Strecke zwischen den Festungen liegen Türme, jeweils einer pro Reich, und auch hier wechselten die Besitzer regelmäßig. Sobald man das Ankunftsfort verlassen hatte war man im Kampfgebiet, überall musste mit Feinden gerechnet werden, und schon so manch ein Neuer der sich noch sicher wähnte lag kurz darauf ausblutend im Gras. Deswegen war Gruppenbildung gerade für unerfahrene Neulinge das oberste Gebot.
    Flecky ging durch das große schwere Tor, nickte den Wachen grüssend zu und verschwand in den Schatten. Für einen aufmerksamen Beobachter hätte es so ausgesehen als wäre er plötzlich unsichtbar geworden, doch Flecky konnte sich natürlich nur sehr gut Tarnen, so wie alle Nachtschatten und Waldläufer nutze Er Licht und Schatten und seine unauffällige Kleidung um zu verschwinden.
    Bewusst mied er heute all die Stellen von denen er wusste dass er dort auf feindliche Schleicher stoßen würde, heute war nicht Spaß angesagt, sondern Ernst. Er musste am besten komplett ungesehen zur Festung gelangen, immerhin einen guten Tagesmarsch entfernt. Nachdem er so gute 2 1/2 Stunden gelaufen war hörte er von hinten rasche Schritte einer größeren Gruppe erklingen. Rasch kamen sie näher, und er konnte die ersten Einzelheiten erkennen, es waren Hibernianer, die angeführt von einem hünenhaften Bolg Fian wohl auf einer Patrolie waren. Es war eine komplette 8 Man Gruppe, 1 Barde 2 Druiden 1 Animst 2 Beschwörer der Fian und unschwer an seinen Hörnern zu erkennen ein Minotaurenhüter. Kurz überlegte Flecky sich erkennen zu geben, aber beschwingt durch die Lieder des Barden rauschte die Gruppe an ihm vorbei. Flecky folgte ihnen, denn immerhin hatten sie dich gleiche Richtung eingeschlagen wie er, Richtung Turm, der wie Flecky in der Taverne erfahren hatte fest in der eigenen Hand war. Kurz darauf hörte Er Kampfgeräusche aus der Richtung in der die Gruppe verschwunden war, und rannte los. Er musste noch einen kleinen Hügel hoch laufen und konnte dann auf das Kampfgeschehen nieder blicken. So wie es aussah hatte die Gruppe wohl einen kleinen Trupp Albs überrascht, denn 3 standen noch wie die Pilze im Wald reglos dar, hoffnungslos im Bannzauber des Barden gefangen, während 2 Magier schon reglos am Boden lagen und der Paladin sich verzweifelt gegen den Hüter und den Fian zur Wehr setzte. Gerade noch schaffte er es mit seinem Schild einen wuchtigen Hieb mit einem Kriegshammer vom Hüter zu blocken, da senkte sich die Speerspitze des Fians kraftvoll in seine Seite. Ruckartig drehte der Fian den Speer in der Wunde, dann zog er ihn heraus. Besiegt fiel der Highlander zu Boden und regte sich nicht mehr. In diesem Moment brach der erste Alb den Bannzauber der ihn gehalten hatte, es war ein Ketzer der sich sofort auf den Animisten konzentrierte und seine gefährliche Feuermagie los lies. Flammen loderten auf, doch dieser Angriff kam nicht unerwartet, denn auch der Animist hatte nicht planlos herumgestanden. Auf einen kurzen geistigen Befehl von ihm wurde der Ketzer – von Pilzen angegriffen die der Animist zwischenzeitlich herbeigerufen hatte. Ein kleiner, etwas unscheinbar aussehender Pilz umhüllte den Ketzer mit einer giftigen Sporenwolke die eine fiese Seuche in dem Opfer hervorruft, die eine Heilung verhindert und einen schwach und gebrechlich werden lässt. Der zweite Pilz rief Efeuranken hervor die sich um die Beine des Ketzers wickelten und eine Flucht vereitelten. Der große Hauptpilz und 2 kleinere griffen mit Magie direkt an und störten damit die Konzentration des Ketzers der seinen angefangenen Zauber abbrach. Das letzte was der Ketzer dann noch sah war einen wütend angerannt kommen Minotauren der einen mächtigen Hammer schwang und damit auf seinen Kopf zielte. In der Zwischenzeit stellten sich die beiden Beschwörer zwischen die beiden verbleibenden Albs auf, konzentrierten sich kurz und fingen dann an ihre Energiespähren zu zaubern. Eine mächtige zerstörerische Angriffsmagie die in unmittelbarer Umgebung um die Beschwörer großen Schaden an Feinden verursacht. Und bevor die beiden Albs wussten wie ihnen geschah lagen auch sie am Boden. Während die Hibs rasch die Taschen der besiegten Feinde leerten näherte sich Flecky nun wieder getarnt der Gruppe. Es gab keinen unvorsichtigen lebenden Nachtschatten, und so näherte er sich vorsichtig den anderen. Einer der Beschwörer, eine große schlanke Elfe lehnte sich an einen Baum und trank etwas aus ihrer Wasserflasche als ein kleiner Ast von oben auf ihren Kopf fiel. Flecky schrie noch "Achtung, weg da", doch es war zu spät. Er hatte den getarnten Sarazenen noch gesehen der sich nun mit gezückten Schwertern auf die überraschte und zur Salzsäule erstarrte Magierin fallen lies. Die Attacke war ein voller Erfolg, beide Schwerter bohrten sich tief in den Oberkörper und die Elfe brach zusammen, doch der Sarazene bezahlte einen hohen Preis für seinen Sieg. Noch bevor er weglaufen und sich in den Schatten verstecken konnte traf ihn der hastig geworfene Speer des Fian tief in den Rücken, dicht gefolgt von einem Manapfeil des Lurikeenbeschwörers und einem Zauber des Animisten. Leblos brach der Sarazene über seinem Opfer zusammen. Beide Druiden und der Barde rannten zur Magierin, beschworen Heilzauber und versuchten so ihr Leben zu retten. In diesem Moment sprang ein zweiter gut getarnter Sarazene von einem anderen Baum, dummerweise für ihn hatte er sich ein schwereres Ziel ausgesucht, den Hüter.
    Allerdings ist eine abgelenkte Elfe in einer Robe ein leichteres Ziel als ein in einem schweren Kettenpanzer gehüllter Hüter, der zudem noch einen Schild trug. Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte dieser eine Bewegung über sich, riss den schweren Schild nach oben und blockte den Angriff ab, zog den Schild etwas zu sich heran, und lies ihn dann wie eine Schlange vorschnellen. Mit einem hohlen DONG traf der Schild den Sarazenen voll im Gesicht, und besinnungslos fiel er wie ein reifer Apfel vom Baum. Mittlerweile stand die Elfenbeschwörerin wieder auf ihren, noch etwas wackeligen Beinen, angewidert betrachtete sie ihre Tunika die voller Blutflecken war. Wütend trat sie den am Boden liegenden toten Sarazenen in die Seite, "Du Schwein, die hat in Mag Mell 200 Goldstücke gekostet, und du hast sie ruiniert". Noch 2 Mal trat sie nach dem Toten bevor sie den Kopf in den Nacken warf und sich die Gruppe sammelte. Mittlerweile war auch Flecky angekommen und blickte die Gruppe grinsend an "Hey Albus, altes Hörnertier, das war nen netter Schildschlag gewesen, nur gegen mich solltest du so was nicht versuchen da sähe die Sache anders aus". "Na du abgebrochener Gartenzwerg, auch mal wieder auf der Jagd? Hab dich ja hier ne Weile nicht gesehen, wieder für Blathnaid die Welt gerettet?" Flecky grinste nur "Nee wenn dann nur für den König". Lachend schlug im der Minotaurus auf die Schulter, und Flecky machte nen Satz nach vorne. "Sachte du Riesenbaby, sonst kann mir gleich einer deiner Druiden die Knochen wieder geradebiegen". Kurz unterhielten sich noch die Beiden, dann trennten sich ihre Wege, denn der Minotaurus musste mit seiner Gruppe weiter, "Spaß haben" wie er es beim Abschied nannte und zwinkerte mit einem Auge.
    Kurz überlegte ob er sich zum Turm begeben sollte, doch Flecky schüttelte innerlich den Kopf. Nein um den Turm war immer zuviel los, und das Risiko in einen Kampf verwickelt zu werden war dort zu groß. Sein Ziel war die Festung, und das mysteriöse Geheimnis. Er hatte die Burg schon öfters infiltriert und kannte verschiedene Wege hinein und heraus, obwohl diesmal das heraus zweit ranging war. Mehrere Stunden später sah Flecky die Burg langsam auftauchen, stolz flatterten die Banner von Midgard auf den Türmen, auf der Ebene vor der Festung sah Flecky mehrere zerstörte Belagerungsmaschinen wie zerbrochenes Spielzeug herum liegen. An den Mauern wurden einige Beschädigungen repariert, und die Arbeiter wurde von schwerbewaffneten Truppen bewacht. Vorsichtig umrundete Flecky das Areal, prägte sich die Positionen neuer Verteidigungsgräben ein und wich feindlichen und freundlichen Patroulien aus. Auch den immer wieder aufflammenden Scharmützeln wenn sich die verschiedenen feindlichen Kräfte trafen blieb er fern, bis auf 2-mal wo er jeweils einen Bogenschützen ausschaltete der das Pech hatte ihm genau in die Messer zu laufen. Der Abend kam mit einem unerwarteten schweren Platzregen, den Flecky nutze um sich unbemerkt an die Festung anzuschleichen. Die Wachposten am Tor hatten sich schwere Umhänge umgeworfen um wenigstens etwas vor dem Regen geschützt zu sein, während die Zinnen der Festungsmauer wie leergefegt waren, bei dem Regen stand niemand freiwillig draußen rum, sämtliche Wachen standen in den Torbögen der Türme und hielten von da relativ gelangweilt Ausschau. Flecky hoffte das der Zauber der die Burg umgab im Moment nicht gegen Lurikeens wirkte, aber diese Frage hatte ihm niemand beantworten können. Nur das der Zauber einen davon abhielt sich der Burg bis auf 20 Schritte zu nähern. "Es ist als würdest du gegen eine weiche doch unnachgiebige Mauer stoßen" hatte ihm ein Druide erzählt, "du siehst sie nicht, du kannst nicht auf sie einhauen, denn das Schwert oder ein Hammer trifft auf keinen Widerstand, doch sobald du versuchst weiterzugehen wirst du blockiert". Vorsichtig näherte sich Flecky diesem unsichtbaren Radius, hielt leicht den Atem an---und spürte .... nichts.
    Ungehindert konnte er sich der Festungsmauer nähern, und kletterte vorsichtig an der rissigen und notdürftig reparierten Mauer empor, seinen Dolch in Spalten klemmend wenn seine Finger nicht genügend Halt fanden. Er hatte sich eine Stelle der Mauer ausgesucht die unterhalb eines Aborts lag, bei einem der letzten Angriffe war dieser Mauerteil beschossen worden, und trotz Reparatur war die Mauer rissiger und mit mehr Spalten durchzogen als an anderen Stellen. Flecky wollte nicht über den Wehrgang in die Festung klettern, sondern ungesehen über den Abort in einen der Wachtürme eindringen. Und bis jetzt ging seine Strategie wunderbar auf, er konnte schon die Bretter des Plumpsklo über sich erkennen und kletterte weiter. Doch gerade wie er unterhalb der Bretter angekommen war verlies ihn sein Glück, schwere Schritte ertönten plötzlich und die Umrisse eines gewaltigen Hinterns platzierten sich über ihm. Rasch presste sich Flecky an die Wand, da krachten auch schon gewaltige Blähungen aus den Därmen des Trolls.

    Gromur hatte es noch so gerade eben rechtzeitig geschafft, schwere Krämpfe durchzogen seine Därme und ließen ihn immer wieder stöhnen. Sobald er hier vom Scheisshaus runterkam würde er den Koch erschlagen nahm er sich fest vor. Der Fraß den der Koch noch grossspuhrig Abendessen nannte wurde immer schlimmer, Gromur hätte schwören können das das Stück Fleisch was er heute erhalten hatte garantiert noch vor 2 Tagen eine Schuhsohle gewesen war, so hart und zäh war das gewesen. Natürlich konnte der Koch nichts dafür dass die Vorräte langsam schwanden, denn sämtliche Nachschublieferungen wurden von den Albs und Hibs immer wieder angegriffen und bedrängt. Und die letzten 3 Lieferungen waren sogar gänzlich zerstört worden, die Begleitmannschaften niedergemetzelt. Aber das war noch lange kein Grund Schuhsohlen zu kochen, ein Troll wie er verdiente etwas Besseres. Doch was war das? Gromur hätte schwören können das er ein leises Husten unter sich gehört hatte, also stand er auf bückte sich und blickte durch das Loch nach unten. Ein leicht grün im Gesicht wirkender Lurikeen hielt sich mit einer Hand an einem Stützbalken fest während die andere Hand....einen schweren Dolch schwang. Gromur spürte einen leichten Schlag am Hals und ruckte zurück, er wollte aufstehen doch eine merkwürdige Schwäche befiel ihn plötzlich. Sein Mund füllte sich mit Blut und dann wurde es langsam dunkel um ihn rum. Als er am Boden aufschlug merkte er das schon nicht mehr.
    Rasch schwang sich Flecky durch das Loch in den Raum, den am Boden liegenden Troll mit der durchgeschnittenen Kehle beachtete er schon fast nicht mehr. Sein verzweifelt ausgeführter Hieb hatte glücklicherweise perfekt getroffen, ansonsten hätte er ein großes Problem gehabt--im wahrsten Sinne des Wortes.
    Vorsichtig öffnete er die Tür und blickte rasch um sich, niemand war zu sehen. Rasch verkeilte er die Tür etwas, so dass die Leiche nicht sofort gefunden werden würde, den Brocken verstecken wie er es sonst gewöhnlich machen würde ging nicht. Dafür war er einfach nicht stark genug. Leise schlich sich Flecky die Tumtreppe hinunter, immer bereit sich in einer Nische zu verstecken oder einen Absatz hinaufzulaufen falls wer kommen würde, doch er hatte Glück. Nur eine Rumpfmannschaft war auf den Beinen, anscheinend verließen sich die Midgarder auf den Schutz ihres unbekannten Zaubers. Rasch überquerte Flecky den Vorhof als er den Turm verlies, und hastete gebückt zum Eingang der Innenfestung. Dabei kam er an den Mauer der Zeichen vorbei, eigentlich eine normale Mauer doch irgendwann hatte mal eine gelangweilte Wache Schriftzeichen in ihr eingeritzt. Dadurch das Burg Molvik häufig den Besitzer wechselte, wurde sie auch abfällig als "die alte Schlampe" bezeichnet. Wahrscheinlich deswegen hatte die unbekannte Wache damals "Nimm mich--aber sei sanft" in die Mauer geritzt, und unzählige Wachen nach ihr, aus allen 3 Reichen hatten ebenfalls ihren Senf dazugegeben. Vor allem die sehr detaillierten Zwergenrunen, liebevoll in den Fels gemeißelt zeugten von einer hohen Fantasie, wo hingegen die kruden Ritzereien anatomisch völlig übertriebene Trolle darstellten, und das Elfinen um den Oberkörper rum so ausgestattet waren konnte Flecky ebenfalls nicht glauben.
    Wie auch immer, das große Tor war zu, und 3 Wachen standen davor, zwar ebenfalls mehr darauf bedacht dem Regen keine Angriffsmöglichkeit zu geben als Aufzupassen, doch an denen war trotzdem kein Vorbeikommen. Flecky überlegte noch wie es weitergehen sollte als das Tor von innen geöffnet wurde und mehrere Krieger und ein Schamane heraustraten. Rasch nutzte Flecky den Moment der Ablenkung aus und schlich auf das offene Tor zu
    als Gott mich schuf wollte er bloß angeben

  7. #22

    Standard

    Oder besser gesagt hatte er genau das vor gehabt, doch diesmal verlies ihn das Glück. Gerade als er sich an den Wachen vorbei geschlichen hatte rannte ein Valkyn , der gerade um eine Ecke kam und etwas nach hinten rief , voll ihn Flecky rein. Mit einem erschreckten "Ufff" machte der Valkyn 1-2 Schritte zurück, riss erschreckt die Augen auf und dann sein Schwert aus der Scheide als er Flecky erblickte. Rasch drehte sich der Lurikeen um und rannte die paar Schritte zurück zum Tor das gerade geschlossen wurde. Noch hatten ihn die Wachen nicht bemerkt, doch in dem Augenblick schrie auch schon der Valkyn eine Warnung. Flecky hatte längst seine Waffen gezogen, und als die 3 Wachen auf ihn zurannten legte er sich eine Strategie zurecht. Die mittlere Wache war ein kleiner Troll der schwerfällig auf Flecky zugewalzt kam, wärend die beiden anderen Wachen Nordmänner waren. Flecky warf sich in eine Rolle vorwärts um unter dem wilden Axtschwung des Trolls durchzutauchen, seine Rolle beförderte ihn durch die Beine des Trolls und beim passieren der Knie hieb Flecky einen Dolch tief in des linke Knie. Sofort begann das Gift auf dem Dolch zu wirken, und der Troll wurde duch seinen eigenen Axtschwung in eine Drehung gezogen die das verletzte Knie nicht mitmachte. Mit einem dröhnenden Scheppern fiel er zur Seite, der Nordmann zu seiner Linken konnte dem fallenden Kollos noch ausweichen, aber mit seinen Beinen erwischte er den anderen Nordmann der ebenfalls zu Boden ging. Das Getümmel am Boden verhinderte kurz das der Valkyn Flecky folgen konnte, und der rannte rasch aus dem Tor herraus und in den Regen hinein. Er lies seinen Blick schweifen, aber es war niemand zu sehen, die Wachablösung war schon verschwunden, was Flecky ihnen bei dem Regen nicht verdenken konnte. Geduckt lief er auf den offenen Eingang eines Wachturms zu, und versteckte sich wieder in den Schatten. Langsam beruhigte sich seine Atmung wieder, und mit routinierten Griffen erneuerte er das Gift auf dem Dolch. Die nächsten Stunden würde er ein erneutes Eindringen in die Festung vergessen können, denn nun waren die Wachen hellwach und aufmerksam, so das ein Anschleichen zu gefährlich war.
    Er würde sich also bedeckt halten und versteckt bleiben, vorsichtig rumschleichen und die Wachen beobachten, vieleicht kam ihm ja der Zufall zur Hilfe.
    Nach einer guten Stunde flaute die halbherzige Suche nach ihm ab, so das er sich wieder etwas mehr bewegen konnte. Mehr so im Vorbeigehen und weil es sich so schön anbot vergiftete er 2 Wasserfässer die unbewacht herumstanden. Jeder der von diesem Wasser trank würde derbe Magenprobleme bekommen und längere Zeit krank ausfallen und kaum eine Waffe benutzen können. Gerade schlich sich Flecky an einer Wache vorbei die an einer Schießscharte stand und gelangweilt in den Regen blickte. Leise und vorsichtig schlich sich Flecky weiter, und trat in diesem Moment auf eine Bohle die vernehmlich unter seinem Fuß knarrte. Flecky erstarrte, doch die Valkyn bewegte sich nicht. Sie würde sich nie wieder bewegen, denn Flecky sah nun den schwarzgefiederten Pfeil in ihrem rechten Auge stecken. Er erkannte an der Art der Federn das es ein Albionischer Pfeil war, also war auch das andere Reich aktiv heute Nacht. Leise schlich Flecky weiter, und lies sich blitzartig zur Seite fallen so das ihn der Pfeil verfehlte. Er hatte aus den Augenwinkeln den Sarazenen gerade noch gesehen, ganz knapp hatte ihn der Pfeil verpasst der klappernd an der gegenüberliegenden Wand abprallte und zu Boden fiel. Hastig warf Flecky einen Wurfstern dem der Sarazene mit einem Seitenschritt auswich, der aber verhinderte das er seinen Bogen erneut spannte. Er packte seinen Bogen mit einer fliessenden Bewegung auf den Rücken und löste seinen Schild und zog ein Kurzschwert das blassrot leuchtete. Auch Flecky zückte seine Waffen, sein Rapier mit Rechts und mit der linken einen Dolch mit gefährlich aussehender gewellten Klinge. Mit seinem Rapier parierte er das Kurzschwert des Albs, wich mit einer gewanten Bewegung dem zustossenden Schildhieb aus, ein Standartangriff der Albionischen Bogenschützen dem dann gerne ein oder zwei Pfeile folgten. Aus der Ausweichbewegung schwangen Fleckys Waffen auf den Sarazenen zu, doch auch der wusste sich zu schützen, und blockte beide Angriffe mit seinem Schild. In diesem Moment bereitete sich ein Grinsen auf auf dem Gesicht des Sarazenen breit, und Flecky erkannte das er ein großes Problem hatte als rechts von ihnen ein weiterer Alb aus den Schatten trat. Es war ein Bretone, ein Minnesänger. Es war eine häufige Kombination denn der Minnesänger konnte Heilen und viel wichtiger, er konnte Feinde einlullen und in Trance versetzen. Aber plötzlich zuckte der Minnesänger schmerzerfüllt zusammen und knickte mit seinem rechten Bein ein, eine kleine Wurfaxt erschien wie aus Zauberhand in seinem Oberschenkel, geworfen von einer Kobolddame die Flecky mächtig bekannt vorkam--Upsala na klar wer sonst. Natürlich zwinkerte sie ihm mal wieder zu bevor sie sich auf den Minnesänger stürzte. der Lurikeen musste sich jetzt selber um seinen Gegner kümmern und konnte Upsala in ihrem Kampf nicht weiter beobachten. Natürlich hatte auch der Bogenschütze diese Kampfwendung beobachtet, und aus dem sichergeglaubten Sieg war auf einmal ein Scharmützel geworden dessen Sieger noch lange nicht feststand. Wieder startete der Sarazene seinen Angriff mit einem Schwung seines Schwertes dem dann ein Schildschlag folgen sollte, doch statt wie vorher dem Kurzschwert auszuweichen oder den Angriff zu parieren versuchte er diesmal etwas anderes. Er drehte sich in den feindlichen Hieb hinein, so das er hinter dem Schwert stand und plötzlich mit seinem Rücken direkt gegen den überraschten Sarazenen lehnte. Mit einem raschen Hieb schlug er gegen die Innenseite des Feindlichen Schwertarms und gleichzeitig stieß die Linke mit dem Dolch nach dem Unterleib des Gegners. Und dieser unkonventioneller Angriff hat Erfolg, tief dringt der Dolch ein, Flecky drehte ihn ihm Handgelenk um 45 Grad und riß ihn dann seitlich aus der Wunde die dadurch weit aufklaffte. Selbst der Hieb gegen den Unterarm konnte Punkten, und das Rapier hinterließ einen schmalen roten Riss entlang des halben Unterarms. Flink drehte sich Flecky vom Gegner weg, und machte 2 schnelle Schritte mit einer raschen Drehung um wieder den Feind anzusehen. Dieser krümmte sich aufgrund der schweren Bauchwunde, richtete sich aber rasch wieder auf und ergriff sein Kurzschwert fester. Doch in diesem Moment verkrampften sich sämmtliche Muskeln im Körper des Sarazenen, die Gifte mit denen die Klingen benetzt gewesen waren taten ihre Wirkung. Die Muskeln am Unterarm der Schwerthand zeichneten sich ab, so stark verkrampften sie. Sofort nutzte Flecky diese Schwäche aus, mit einem Ausfallschritt näherte er sich dem verletzten Feind, stieß das Rapier Blitzartig am Schild vorbei mitten in das Herz des Sarazenen. Die Spitze des Rapier durchschlug die Lederrüstung ohne Probleme und drang eine gute Handbreit tief in die Brust ein. Mit einem fast verwunderten Gesichtsausdruck blickte der Albion auf die Klinge in seiner Brust, er öffnete den Mund so als wollte er noch etwas sagen--einen letzten Fluch vieleicht, oder etwas ähnliches--aber nur etwas Blut lief aus dem offenen Mund. Flecky zog das Rapier zurück und der Albionische Bogenschütze fiel Mausetot um wie ein nasser Sack. Flecky drehte sich um, um sich den Kampf von dem Minnesänger gegen Usala anzusehen, doch die stand schon vor der Leiche ihres Gegners. Wieder lächelte sie Flecky an und steckte ihre Waffen demonstrativ weg. "Ich habe dich schon häufig beobachtet, du bist gut--verdammt gut" sprach sie mit überraschend wenig Akzent. Flecky steckte ebenfalls seine Waffen weg und sprach mit ebenso perfektem Koboldisch "Und du siehst unerhört gut aus--für eine Feindin". Überrascht hob sie die Augenbrauen, "also stimmen die Gerüchte über deine Fähigkeiten" und dabei ließ sie ihren Blick über seinen Körper wandern und verweilte demonstrativ auf seiner Köpermitte " wie siehts denn mit den anderen körperlichen Ausstattungen aus?" Und mit einem leichten Wiegen in den Hüften trat sie auf Flecky zu und schaute im mit einem schelmischen Lächeln direkt in die Augen. Diesem wurde heiß und kalt zugleich, natürlich war die Kobolddame ein Feind--aber ein verdammt hübscher und sie wusste wirklich wie sie mit ihren Reizen wirken konnte. Plötzlich sprang Upsala Flecky an, hielt sich an seinem Hals mit beiden Armen fest und schlang ihre Beine um seine Körpermitte wärend sie ihm einen tiefen Kuss auf den Mund gab. Er konnte ihre Hände spühren die seine Ohren liebkosten, ebenso ihre Hüften die sich hart gegen seine pressten. Doch Moment, trotz dieser starken Ablenkung merkte er wie sich die Muskeln in ihrem linken Arm anspannten, sie hatte nicht mit beiden Händen seine Ohren berührt, es war ihr Mund gewesen... also war ihr linker Arm....
    Rasch spannte er die Unterarmmuskeln auf eine bestimmte Art an, und ein dünnes Stilet sprang ihm aus der Unterarmscheide in die Hand. Schnell stach er damit tief in ihre Achselhöhle, lies sie auch mit der anderen Hand los und fing damit ihren erhobenen linken Arm ab der gerade mit einem Dolch herrabstieß. Doch der Arm hatte schon keine Kraft mehr, zu gut hatte Fleckys Dolchstoß getroffen. Ihre Beine öffneten sich, und sie fiel von Flecky herrab, er traute sich nicht sie festzuhalten, denn sie hatte garantiert wie er verborgene Klingen versteckt. Ein Schleicher war selbst halbtot noch ein mehr als ernst zunehmender Gegner, Upsala lag verkrümmt vor ihm am Boden, doch sie lächelte zufrieden und fuhr sich mit der Zungenspitze noch einmal über die Lippen ehe ein schwerer Krampf durch ihren ganzen Körper zuckte und ihre Augen matt und leer an die Decke blickten. Plötzlich verspührte Flecky ein starkes Brennen im Mund, und er ahnte das ihn Upsala mit dem Kuss ein Kontaktgift verabreicht hatte. Rasch orientierte er sich kurz, er wusste das 2 Treppen höher ein Raum lag der sehr selten benutzt wurde, denn er lag oberhalb der Ölkessel und war bei Belagerungen ein äusserst unangenehmer Ort der stark verrusst war und nach Öl und Tran stank. Er griff an seinen Gürtel und entnahm einem Beutel mehrere Kräuter, aus dem Brennen im Mund war mittlerweile ein mehr als unangenehmer Schmerz im Hals und Magen geworden, aber er hoffte das seine hohe Widerstandskraft gegen Gifte ihm nicht in Stich ließ. Er nahm die Kräuter und rollte sie zu einem kleinen Ball zusammen den er dann in den Mund nahm und sorgfältig kaute, dann trank er einen Schluck Wasser und schluckte das Kräutergemisch hinunter. Durch den bittere, leicht beissende Geschmack verzog Flecky das Gesicht, doch die lindernde Wirkung der Heilkräuter setzte rasch ein. Wie sagte Heilt doch immer so gerne? "Wenn Medizin schmecken würde, würde niemand mehr Met trinken wollen". Allerdings hatte ihm Coechtachta der Shar Fian letztens widersprochen und eingeworfen das "wer abends vögelt, morgens noch lange nicht fliegen kann" worauf die ganze Gilde in lautes Lachen ausgebrochen war und Heilt mit einem Krug (einem leeren wohlbemerkt) nach dem Fian geworfen hatte.
    Nachdem nun das Giftproblem hoffentlich erstmal geklärt war griff Flecky vorsichtig nach den Füssen der Koboldin, und zog sie so das es aussah als hätte sie mit dem Bogenschützen gekämpft. Natürlich holte er sich auch sein Stilet wieder und ging dann zu dem Bogenschützen. Natürlich hatte auch dieser einen Dolch am Gürtel und Flecky holte sich diesen. Dann kniete er sich neben die Koboldin verschmierte die Klinge mit ihrem Blut und legte ihn neben sie, so das es aussah als hätte der die Wunde verursacht. Auf den ersten Blick sah es nun so aus, als wenn Upsala den Minnesänger gestellt und getötet hätte, und dann von dem Sarazenen angegriffen worden wäre und sie sich gegenseitig getötet hätten. Unangenehmer weise bekam Flecky plötzlich wieder Krämpfe, das Gift von Upsala war also stärker als gedacht, es wurde also Zeit sich zurück zuziehen und zu erholen. Vorsichtig schlich er die Treppen hoch, immer wieder geschüttelt von heftigen Krämpfen nun gepaart mit Schweissausbrüchen und Muskelzuckungen. Als er den Raum betrat war er wie erwartet leer, wie es aussah benutzten ihn die Midis als Rumpelkammer denn es lagen diverse zerbrochene Möbel herum, auch stark beschädigte Rüstungen und Waffen waren vorhanden. Rasch durchschritt er den Raum und versteckte sich hinter einen auf der Seite liegenden Schrank. Mittlerweile wurden die Krämpfe schlimmer, ein Hustenreiz lies Flecky heftig husten, und als der Krampf vorbeiging war die Handfläche die sich der Lurikeen vor den Mund gehalten hatte war sie voller Blut. Hastig griff Er sich an den Gürtel und entnahm einer Schlaufe ein kleines Fläschchen mit einem grünlichen Inhalt das er komplett an den Mund ansetzte und runterstürzte. Sofort wurde das Brennen gemildert, die Krämpfe wurden schwächer und hörten schliesslich ganz auf. Flecky war auf sich selber wütend, von diesem starken Gegengift hatte er nur noch 2 Portionen, aber Upsala hatte ihn komplett überrascht und es war mehr als knapp gewesen. Nach einigen Minuten drang von unten Lärm empor, anscheinend hatte man die Leichen gefunden, aber kein hektisches Herrumrennen und Suchen begann, also hatte seine List Erfolg gehabt und man dachte das nur die 2 Albs dabei gewesen waren.
    als Gott mich schuf wollte er bloß angeben

  8. #23
    Mitglied Avatar von Nuin
    Registriert seit
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    Nachtschatten

    Standard

    Geht es nicht mehr weiter mit Flecky?Fand es ehrlich gesagt ganz gut und würde mich über mehr freuen!

    Gruss Nuin
    Gw2 - Nuiin - Dieb - Kodash
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